Chronik des Tierheims

Der Tierschutzverein nahm seinen Anfang nach dem 2. Weltkrieg. Frau Haak sammelte Tierfreunde zu einer kleinen Gemeinschaft, die aber als Verein noch nicht eingetragen war.

1955

hatte dann die Messerschmiedsgattin Frau Liegl den Vorsitz und sie ließ den Verein

am 31. März

ordnungsgemäß registrieren. Es ist den Tierschützern dann auch gelungen, ein erstes kleines Heim für herrenlose Tiere am Triftweg zu errichten, das von Frau Bachmann betreut wurde.

Die Mitgliederzahl wuchs langsam, es wurden immer mehr, die sich (Zitat Frau Bachmann) den Grundsatz "Achtung vor allem Leben" zu eigen machten. Der Schutz derart geschundener Tierwelt, Hilfe für die schwächeren, wehrlosen Mitgeschöpfe sind eine vornehme Pflicht des zur Verantwortung verpflichteten Menschen. Das bedeutet nicht, das Tier dem Menschen gleichzusetzen und jeder, der das tut, ist kein echter Tierschützer, weil er sich selbst und den Tieren dadurch schadet (Zitat Ende).
Heute hat der Tierschutzverein Traunstein eine Mitgliederzahl von ca. 900 Bürgern.




1956

in der Welttierschutzwoche veranstaltete der Tierschutzverein eine große Hundeparade durch die Stadt und einen Infostand am Maxplatz.
Am Maxplatz war ein Hundezwinger aufgestellt, in dem sich Katzen und Pudel miteinander bestens vertrugen, aus Lautsprechern klang Musik und die Sammelbüchsen klapperten eifrig.

Nachmittags gab es dann die Hundeparade vom Stadtplatz aus durch die Max- und Rosenheimer Straße zum Bahnhof und von dort durch die Bahnhofstraße zurück zum Stadtplatz. Voran gingen 16 Schäferhunde, dann kamen drei Buben, die einen Vogelkäfig mit einem Kanarienvogel mittrugen, dahinter zwei Reiterinnen und anschließend kam das Gros der Hunde. Hier war alles vertreten, was unter den Vierbeinern Rang und Namen hatte. Foxterrier, Pekinesen, lang- und kurzhaarige Dackel, Spitze etc. Alle hatten Blumen und Schleifen im Halsband. Das Tierheim selbst war vertreten mit einem kleinen Wagen, der von einem Esel gezogen wurde und auf dem der Hundezwinger, der morgens auf dem Maxplatz war, stand. Dem Umzug schauten viele Zuschauern und deren vierbeinigen Begleiter zu. Das ganze war ein großer Erfolg.




1958

wurde Frau Liegl vom Postbeamten Herrn Dufter in der Vorstandschaft abgelöst.




1961

übernahm Alfred Faust, Versicherungskaufmann, den Vorsitz. Das erste Tierheim war längst zu klein geworden. Auch störte das Hundegebell im Wohngebiet sehr. Nach eifrigen Bemühungen der Tierschützer stellte die Stadt Traunstein ein Pachtgrundstück in Trenkmoos zur Verfügung.




1964

im Mai wurde mit Spenden, Zuschüssen und billigen Staatsdarlehen der Bau des neuen Tierheimes begonnen unter der Leitung von Bauingenieur Herrn Wolf. Im November konnte es eröffnet werden, 85.700 DM hatte es gekostet.

Das Tierheim hatte 12 Hundeboxen mit den entsprechenden Außenzwingern, 1 Futterküche, 1 Vorratsraum, 1 Hundebad sowie einen Katzenraum mit 2 Abteilungen und einem Freiauslauf. Für die Tierheimbetreuer Familie Wellnitz war eine Wohnung vorhanden.

Neben der Unterkunft für herrenlose Tiere stand das Heim auch Pensionstieren zur Verfügung - soweit Platz war. Die Möglichkeit wurde meist in den Ferienzeiten genutzt.




1973

starb Herr Faust und Werner Eykmeier, Kaufmann, übernahm den Posten des 1. Vorsitzenden.




1974

Von 1964 bis 1974 wurde das Tierheim von Familie Wellnitz betreut.




1975

im Februar musste Herr Eykmeier aus beruflichen Gründen den Vorsitz abgeben. Dr. med. vet. Jörg Hofmann hat dann diese Aufgabe übernommen. Aber auch er konnte neben seinem Tierarztberuf die nötige Zeit für die vielfältigen Aufgaben nicht aufbringen.




1976

im März wurde Antonie Weinen, Hausfrau, zur 1. Vorsitzenden gewählt.
Ab diesem Jahr wurde das Tierheim von Familie Letzl versorgt.

Inzwischen waren auch wieder Reparaturen und Verbesserungen im Heim notwendig geworden. Der Katzenfreilauf musste vergrößert werden, ein Stadel für Gerätschaften und eine Kleintierunterkunft waren nötig und das Dach brauchte dringend Erneuerung. Bei den bescheidenen Mitteln des Vereins mussten die Tierschützer wieder ans Spendensammeln gehen. Es ist nicht zuletzt durch den tatkräftigen Einsatz der Kassenführerin Maria Meisenberger gelungen, das nötige Geld aufzutreiben. Ein Basar und die Einnahmen aus der Teilnahme am Christkindlmarkt kamen dazu.

Der 1. Christkindlmarkt der Stadt Traunstein fand in diesem Jahr statt und seitdem ist der Tierschutzverein jedes Jahr mit einem bunten Basar zwei oder drei Tage dabei.




1979

übernahm Adolf Rötsch, Bankangestellter, den Vorsitz des Vereins.




1981

gab Familie Letzl das Amt der Tierheimbetreuung auf. Die Eheleute Polanz wurden Nachfolger.




1982

im November legte Herr Rötsch sein Amt nieder und Fanny Unterforsthuber, Unternehmerin, wurde erst gerichtlich bestellte und




1983

im Februar ordnungsgemäß gewählte Vorsitzende. Wieder standen eine Menge Reparaturen im Tierheim an. Beim alten Tierheim lohnte ein größerer Umbau nicht mehr. Eine Quarantänestation wurde dringend gebraucht.




Der große Entschluss - neu zu bauen - wurde gefasst. Das alte Tierheim musste geschlossen werden, der Verein musste über ein Jahr ohne Tierunterkunft auskommen. In dieser Zeit stand am Waldfriedhof Traunstein ein Raum zur Verfügung, in dem Katzen notdürftig untergebracht werden konnten.




1984

Nach vielen Beratungen und Besprechungen schafften es die Tierschützer, allen voran Frau Unterforsthuber, die Stadtverwaltung und den Landrat von der Notwendigkeit des Baues zu überzeugen und zu einer maßgeblichen finanziellen Beteiligung zu bringen. So konnte mit zusätzlichen Spenden der Bürger, mit dem Erlös aus Flohmarkt, Christkindlmarkt und Sammlung mit dem Bau des neuen Tierheimes im Frühjahr begonnen werden unter Leitung von Architekt Heinz Brenninger.


Erster Spatenstich war am 11. Juli 1984


Richtfest konnte im September gefeiert werden.




1985

Viel größer, zweckmäßiger und schöner stand

der Bau Anfang des Jahres zur Einweihung bereit.

Das Heim hat 24 Hundeboxen mit Außenzwingern, 7 Katzenstuben mit Freigehegen, 2 Kleintierräume, Quarantänestation, Arztraum, Büro, Sitzungsraum, Küche, Lagerraum, Hundebad, Dusche, WC und einen geräumigen Keller. Außerdem wird es mit Fußbodenheizung beheizt.

Josef Nagl, geprüfter Tierpfleger, wurde Leiter des neuen Tierheims

Ihm stand ein ganzes Haus, das von der Gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft Traunstein gebaut wurde, zur Verfügung.

Für Zivildienstleistende steht seit dem Neubau ein extra Zimmer bereit.

Traunstein war das erste Tierheim der Bundesrepublik, das Zivildienstleistende auf einem solchen Arbeitsplatz beschäftigte. Die Notwendigkeit der Tierschutzarbeit fand also endlich auch in Regierungskreisen eine, wenn auch bescheidene, Bestätigung.


Das Tierheim hatte einen Baukostenaufwand von ca. 1,4 Mio DM. Es ist immer gut belegt, was seine Notwendigkeit bestätigt und wird auch gerne als Unterkunft für Pensionstiere benutzt, wenn Herrchen oder (und) Frauchen mal verreisen wollen oder sich aus sonstigen Gründen nicht um ihre Haustiere kümmern können.




1986

im März fanden Neuwahlen statt. Frau Unterforsthuber musste aus gesundheitlichen Gründen ihr Amt niederlegen.

An ihrer Stelle nahm Hans-Joachim von der Osten die Geschäfte des 1. Vorsitzenden wahr. Frau Unterforsthuber wurde zur Ehrenvorsitzenden ernannt.




1988

fand zum ersten Mal der Tag der offenen Tür mit Flohmarkt und Tierheim-Café statt. Dieser Tag findet seither immer regen Zuspruch. Der Erlös dieses Tages kommt ausschließlich den Tieren im Tierheim Trenkmoos zugute.

In diesem Jahr wurde dem Tierschutzverein zur Bewältigung der stark zugenommenen Arbeiten im Tierheim eine ABM-Kraft genehmigt. Das hieß, ein langfristig Arbeitsloser,

in unserem Fall Alois Schreder, wurde vom Arbeitsamt bereitgestellt und bezuschusst. Herr Schreder blieb bis zum Erreichen des Rentenalters (insgesamt 10 Jahre) im Tierheim beschäftigt.




1989

Ein vormals auf der Stelle, an der heute das Wohnhaus des Tierheimleiters steht befindliches Blockhaus

musste vom Tierschutzverein übernommen und vor Beginn des Neubaus versetzt werden.

Da die finanziellen Möglichkeiten des Vereins durch den Neubau völlig erschöpft waren, konnte das Blockhaus - die sogenannte "Wolf-Hütte" - nur notdürftig gegen Witterungseinflüsse abgeschirmt werden.
Erst in diesem Jahr gelang es dem Verein, hier eine kleine Vogelstation mit Außenvolieren

sowie Unterstellmöglichkeiten für einige größere Nutztiere einzurichten.




1990

Um den ohnehin stark strapazierten Finanzrahmen nicht noch mehr zu überdehnen, mussten beim Neubau des Tierheimes einige wesentliche Einrichtungen gestrichen werden, wie z.B. die Entlüftungsanlage für die Katzenstuben und eine automatische Tränkeanlage für die Hunde. Letztere konnte durch die großzügige Spende einer Berliner Tierfreundin Anfang 1990 in Auftrag gegeben werden.

Als dringendste, allerdings auch kostenträchtige Investition stand nun die Erweiterung der völlig unzureichenden Quarantänestation bevor. Die vorhandene Einrichtung bot lediglich Raum für 3 Hunde. Für Katzen und Kleintiere gab es bis dahin keine zufriedenstellende Station. Bei der hohen Krankheitsanfälligkeit der Tiere, die im Tierheim landen, ist eine ordentliche Quarantäne eine zwingende Notwendigkeit.





1991

stellte der Tierschutzverein ein neues Tierheimleiterehepaar ein, Mathias und Christine Scholz. Beide kamen aus den neuen Bundesländern und sind ausgebildete Tierpfleger.






































Beide haben in den vielen Jahren, die sie nun hier sind, das Tierheim Trenkmoos zu einer vorbildlich geführten und gerne besuchten Anlage gemacht.









In diesem Jahr wurden die Liegeflächen der Hundezwinger erneuert und eine Schneefräse gekauft.




1992

im März wurde Karl Irber zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Karl-Heinz Firsching zum stellvertretenden Vorsitzenden, Waltraud Wiesholer-Niederlöhner blieb weiterhin Schriftführerin (sie hat dieses Amt schon seit 1983 inne) und als Kasserführerin wurde wieder Helga Steiner gewählt, die die Kasse seit Anfang 1986 führt.




Der Tierschutzstammtisch wurde von Frau Steiner ins Leben gerufen und von Irene Kauer weitergeführt.

Bauliche Neuerungen waren folgende: die Hundezwingerzwischenwände wurden erneuert; für das Tierheimbüro konnten wir uns nun endlich mal eine Schrankwand leisten, um den immer umfangreicher werdenden Papierkram unterzubringen.

Auch bürotechnisch änderte sich viel im Tierheim. Im Herbst spendete Aribert Schlums dem Tierschutzverein einen Computer mit Drucker, um den Schriftverkehr einfacher zu machen.

Herbert Steiner, Ehemann der Kassenführerin, erarbeitet ein Tierheim-Trenkmoos-spezifisches Programm, um sämtliche Verträge, Tierdaten etc., die bisher per Hand ausgefüllt bzw. erfasst wurden, mit dem Computer zu verwalten.




1993

wurde eine Bürohilfskraft eingestellt, die das Tierheimleiterehepaar und Frau Steiner entlasten soll.

Die Hundegehege konnten endlich mit Festgittern überdacht werden; außerdem stand noch einmal ein Umbau und eine Verbesserung der Quarantänestation ins Haus;

das alte Hundebad wurde in eine zweckmäßige Futter- und Spülküche umgebaut.




1994

Im Juni konnte eine Jugendgruppe gegründet werden, die Irene Kauer leitete. Anfangs hatte sie noch Mithilfe durch Angela Wimmer, die aber aus beruflichen Gründen dann davon Abstand nahm.

In diesem Jahr brachten wir unsere erste neue Tierschutzbroschüre heraus,


die seither einmal jährlich im Frühjahr erscheint und sich großer Beliebtheit erfreut. Diese Broschüre wird vollständig durch Inserate von Geschäftsleuten finanziert.

Der Bau der Schallschutzwand konnte in Angriff genommen werden;

erhöhte und überdachte Liegeflächen in den Hundefreigehegen wurden eingerichtet; eine Kompostanlage bereitgestellt und

von Albert Menhard wurde eine Hundetränke gebaut und dem Tierheim gestiftet.

Im Dezember fand zum ersten Mal ein Adventsnachmittag für langjährige Gönner im Tierheim statt und wird seitdem jährlich wiederholt.




1995

Frau Kauer konnte den Tierschutz-Stammtisch nicht mehr weiter betreuen, diese Aufgabe übernahm Brigitte Panitz für die nächsten Jahre.

Es wurde/n eine Hochdruckreinigeranlage für die Katzenaußengehege installiert, neue Abflussrinnen gebaut, die Katzenfreigehege mit stabilen Gittern überdacht,


ein zweckmäßiges Freigelände für Kaninchen und Meerschweinchen angelegt,

sämtliche Katzenzimmertüren instandgesetzt, ein Notstromaggregat angeschafft,

ein Aufsitzrasenmäher gekauft und dafür ein wetterfester Unterstand gebaut und

ein "Hunde-Pool" für die heißen Tage angelegt.




1996

Herr Scholz errichtete ein neues, schönes und zweckmäßiges Gehege für Kaninchen und Meerschweinchen,

außerdem wurde zum Hundehaus hin eine Stahltüre eingebaut




1997

Dank einer Spende von Aribert Schlums konnte der Tierarztraum mit Geräten aufgerüstet werden;

die Katzenaußengehege stattete das Ehepaar Scholz mit



Klettermöglichkeiten, Hängematten etc. aus;

die Dachrinnen mussten teilweise erneuert werden und für den Sitzungsraum konnten wir Tische und Stühle kaufen.




1998

musste die Jugendgruppe aufgelöst werden, weil die Jugendlichen die Schule beendeten und mit dem Eintritt in das Berufsleben oder dem Beginn der weiterführenden Schulen die Zeit für die Jugendgruppe nicht mehr gegeben war. Frau Kauer legte damit auch das Amt als Jugendgruppenleiterin nieder.

Bauliche Veränderungen gab es folgende: eine neue Eingangstüre zum Tierarztraum wurde eingebaut,

zur bereits bestehenden Schrankwand mussten wir eine

zweite anfertigen lassen (um die sich mehrende Aktenfülle unterzubringen),

für das unwegsame Tierheimgelände schafften wir eine Motorsense und einen Balkenrasenmäher an, die Hundeausläufe mussten neu aufgekiest werden und für das Tierheimbüro spendete uns Herr Schlums ein leistungsstarkes Kopiergerät.




1999

Mit Sonja Wiedemann und Sabine Wolfgruber konnten neue Gruppenleiterinnen für die Jugendgruppe gewonnen und die Jugendgruppe konnte neu aufgebaut werden.

Es gab ab jetzt viele Aktivitäten wie z.B. Proteste gegen Tiertransporte am Walserberg, dabei tränkten die Jugendlichen unter anderem auch die Transport-Tiere, Besuch einer Schlangenfarm, auswildern der im Tierheim überwinterten Igel im Frühjahr, basteln für den Christkindlmarkt, bei der Krötenwanderung helfen, dass die Tiere gefahrlos über die Straße kamen und vieles mehr.

Es musste ein neues Hochdruckreinigungsgerät gekauft werden;

im Eingangsbereich zum Tierheim baute Herr Scholz aus dem alten, nicht mehr zweckmäßigen Quarantänefreigehege ein neues Katzenhaus für Jungkatzen;
in diesem Katzenhaus und zwei weiteren Gehegen der Quarantäne war es nötig, die Böden neu zu fliesen.




Jahreswechsel 1999/2000

das von Herrn Steiner völlig neu überarbeitete Softwareprogramm wurde im Tierheim-Computer installiert.




2000

Die PC-Anlage (Hardware) wurde auf den neuesten Stand gebracht;


eine kleine Igelstation wurde eingerichtet.


2001

Sonja Wiedemann musste aus privaten Gründen das Amt der Jugendgruppenleiterin niederlegen, Sabine Wolfgruber betreute die Jugendlichen ab jetzt alleine.

Sämtliche Innentüren im Tierbereich wurden erneuert;

eine Solaranlage wurde angebracht;

ein neues Auto musste gekauft werden;

für sämtliche Geräte wie Rasenmäher, Schneefräse etc. wurde ein Geräteschuppen erstellt; für den Tag der offenen Tür kauften wir Zelte, damit wir wetterunabhängiger wurden und wir bekamen einen Internetanschluss.




2002]

Frau Fanny Unterforsthuber, Initiatorin des Tierheimneubaus 1985 und damalige 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins verstarb 86-jährig.

Eine Tierheim-Homepage wurde eingerichtet;

das Tierheimbüro wurde mit neuen und zweckmäßigen Möbeln und Fußböden ausgestattet;

Erneuerung des Pflasters im Eingangsbereich, da sich durch den Moorboden starke Absenkungen und Verschiebungen ergeben haben;

die noch nicht erneuerten Dachrinnen wurden ausgetauscht und mit Laubfanggittern versehen;
die Fußbodenheizung, die bisher für den ganzen Tierheimtrakt aus einem Strang bestand, wurde in zwei Stränge aufgeteilt, um somit eine gleichmäßigere und bessere Wärmeverteilung zu gewährleisten.




[=2003

Zwei Katzenzimmer wurden neu gefliest, das Außengehege für Pensionskatzen wurde neu überdacht;

die Pflasterarbeiten wurden fortgesetzt und zwar im Parkplatzbereich;

die Zwischenzäune in den Hundefreigehegen wurden mit Metallplatten verblendet und

die Lärmschutzwand zur direkten Nachbarin Frau Kimmel mussten wir durch eine Baufirma neu errichten lassen.

Im August besuchten Stefanie Hertel und Stefan Mross unser Tierheim - beide sind auch Mitglieder unseres Vereins.




2004

im September wurde die erste Auszubildende im Tierheim Trenkmoos eingestellt - Anna Obermeier.

Anläßlich der Welttierschutzwoche gab es zum 1. Mal einen ökumenischen Tiergottesdienst, den Jutta Bräutigam organisierte und bei dem sich auch der Tierschutzverein beteiligte.




2005

im Februar wurde Sigrun Wagner als Bürohilfskraft und ab September als volle Bürokraft halbtags eingestellt.

Im Dezember war der letzte Tierschutz-Stammtisch, da Frau Panitz diesen aus persönlichen Gründen nicht mehr weiterführen konnte.

Von der Fanny-Unterforsthuber-Stiftung gab es zum ersten Mal eine größere finanzielle Unterstützung für das Tierheim.




2006

im März gab es "Katastrophenalarm" im Tierheim. Wegen des langen und strengen Winters mit den erheblichen Schneefällen hatten wir Probleme mit dem Dach und mussten es durch Fachleute freischaufeln lassen

Im März gab Karl Irber nach 13-jähriger Tätigkeit als 1. Vorsitzender sein Amt ab. Nachfolger wurde Karl-Heinz Firsching.

Helga Steiner wurde nach 20-jähriger Tätigkeit als Kassenführerin 2. Vorsitzende. Gerda Hodann Schatzmeisterin und Cornelia Veit Schriftführerin.
Kurz danach musste Frau Hodann aus persönlichen Gründen das Amt der Schatzmeisterin wieder niederlegen und Frau Steiner übernahm nun wieder dieses Amt unter Mithilfe von Frau Wagner, bis sich ein/e neue/r Schatzmeister/in findet.

Anfang Mai eröffnete Herr Scholz direkt am Tierheim ein Insektenhotel.

Mitte des Jahres wechselten wir nach 13 Jahren den Verlag für unsere Broschüre und vergaben die Erstellung derselben an einen Verlag aus unserer Region.

Am 1. August übernahm Jörg Oppermann die Leitung des Tierheims,

da die Eheleute Scholz zum Jahresende in den Ruhestand gehen. Herr Oppermann hat eine 20-jährige Erfahrung mit Tieren aus den verschiedensten Bereichen.

Im Oktober fand im Wochinger Brauhaus die Ehrung von Mitgliedern, die 40 Jahre und länger dem Tierschutzverein angehören, statt. Dazu konnten wir Stefanie Hertel und Stefan Mross gewinnen, die die Ehrungen übernahmen.

Auch in diesem Jahr bekamen wir wieder von der Fanny-Unterforsthuber-Stiftung einen Spendenscheck.

Ende des Jahres löste sich wieder einmal, aus den, aus dem Jahr 1998 schon bekannten Gründen, die Jugendgruppe auf. Sabine Wolfgruber legte ihr Amt als Jugendgruppenleiterin nieder.

Am 31. Dezember 2006 schied das Ehepaar Scholz aus und ging in den wohlverdienten Ruhestand.




2007

Wegen der Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 19% mussten auch wir unsere Preise für Abgaben, Pensionen etc. geringfügig erhöhen.

Die Homepage wurde ganz neu erstellt und erscheint jetzt mit einem "neuen Gesicht". Es wird aber sicherlich noch immer das Eine oder Andere geben, das zu ändern oder hinzuzufügen ist.


Die Broschüre 2007, die wir durch die Fa. Chiemgau-Medien erstellen ließen, entsprach nicht ganz unseren Vorstellungen und außerdem war diese Firma sehr unzuverlässig. Aus diesem Grund entschlossen wir uns, die Broschüre für 2008 selbst in die Hand zu nehmen, was uns auch sehr gut gelang und worüber wir auch etwas stolz sind.









Der Bau der Umgehungsstraße wurde begonnen: Zum Tierheim wird in Zukunft eine Brücke führen.






Das Tierheim soll bald an die öffentliche Kanalisation angeschlossen werden - der Herstelungsbeitrag dafür wurde von uns schon bezahlt.





Unsere Auszubildende Anna Obermeier legte die Prüfung mit Erfolg ab. Sie wurde übernommen und ist nun somit die Stellvertreterin des Tierheimleiters.














In diesem Jahr machten sehr viele Jugendliche ein Praktikum im Tierheim.

Größere Anschaffungen in diesem Jahr waren: ein Industriewäschetrockner, um die Katzen- und Hundedecken schneller trocknen zu können, ein Kühlschrank für die Futterküche, einen leistungsstarken Häcksler für die Gartenabfälle des großen Tierheimgländes, ein Vordach für den Tierarztraum, damit es nicht immer direkt hinregnet.

Veranstaltungen oder Teilnahme an Veranstaltungen: im März wie immer die Jahreshauptversammlung, im Juli erste Teilnahme am Traunsteiner Stadtfest mit einem Informationsstand, im September Tag der offenen Tür mit Flohmarkt, und ebenfalls im September Besuch von Biathlon-Trainer Fritz Fischer im Tierheim, Anfang Dezember Beteiligung am Traunsteiner Christkindlmarkt und Mitte Dezember der Adventsnachmittag für Gönner des Tierheims, der wieder sehr gut besucht war.

Und nun noch einige "tierische Highlights" im negativen Sinn:




- an einem Container wurden vier Katzenbabys gefunden, die erst einen Tag alt waren

- 6 Kaninchen wurden in einem kleinen Pappkarton bei sengender Hitze an einem Sonntag Mittag vor das Tierheim gestellt

- weitere Katzenbabys wurden auf den Parkplatz des Tierheims gestellt

- ein Kampfhund wurde nahe des Tierheims an ein Verkehrsschild gebunden

- die 14 sogenannten Milchkammerhunde mussten aus einer völlig verdreckten und dunklen, alten Milchkammer befreit werden

- 11 Katzen mussten aus einer total verschmutzten Wohnung geholt werden




2008

Dieses Jahr ist der Renovierung des Tierheims gewidmet. Vielerlei muss repariert werden. Das Tierheim mit Büro, Katzenzimmern, Quarantäne und Tierarztraum wurden in Eigenregie durch Tierheimleiter und Zivi frisch gemalert.




Im April führte die Feuerwehr Surberg eine Übung im Tierheim durch.

Für die Polizei wird eine schon bestehende Hütte so hergerichtet, dass bei Notfällen Fundtiere durch die Beamten selbst untergebracht werden können.

Für das unwegsame Tierheimgelände ist ein leistungsstarker Kreiselmäher für hohes Gras und dichtes Gestrüpp angeschafft worden.

Unsere erste, selbsterstellte Broschüre wurde im April verteilt und wir bekamen sehr viel positives Echo daraufhin - was uns sehr freut.

Im Juli gaben Schüler der Musikschule ein Konzert "Musik für Tiere" in der Klosterkirche in Traunstein. Der Eintritt war kostenlos, es wurde um Spenden gebeten, die in voller Höhe dem Tierheim zugute kamen. Es war ein wunderschöner Abend, die Kinder gaben ihr Bestes.


Im Juli "eröffneten" wir unsere neue Besucherecke im Eingangsbereich des Tierheims.

Im September, im Rahmen unseres Tags der offenen Tür, gab es den ersten Malwettbewerb für Kinder mit dem Thema "Tierheim". Die ersten drei Preise waren Eintrittskarten in den Märchenpark Marquartstein, die wir kostenlos zur Verfügung gestellt bekamen.


Im Oktober wurde das Zivi-Zimmer vom Tierheimleiter von Grund auf neu renoviert. Nach nunmehr rund 20 Zivildienstleistenden, die hier Dienst taten, war die Erneuerung mehr als nötig.

Im November bekamen Karl Irber und Helga Steiner das Verdienstabzeichen fürs Ehrenamt vom OB Kösterke überreicht. Karl Irber für seine 13-jährige Tätigkeit als Vorsitzender des Tierschutzvereins und Helga Steiner für mehr als 25-jähriges Engagement.

"Negativ tierisches" hervorzuheben ist im Jahr 2008 die Unterbringung von drei großen Irish Wolfhounds, die durch Gemeinde und Polizei der Besitzerin weggenommen wurden und dann ein gutes halbes Jahr im Tierheim blieben. Leider gab es keine Entscheidung, wer für die Kosten zuständig ist und somit blieben diese am Tierheim hängen.




2009

Die Umgehung Traunstein nimmt Formen an, die neue Brücke nach Trenkmoos ist befahrbar.

Im März gab unser Tierheimauto (8 Jahre alt) den Geist auf und wir mussten uns auf schnellstem Wege um ein Neues schauen.

Anfang April bei der Jahreshauptversammlung wurde Angelika Kretschmer zur neuen Schatzmeisterin des Tierschutzvereins gewählt.

Das bestehende Biotop auf dem Tierheimgelände, das völlig zugewachsen war, wurde vom Tierheimleiter Jörg Oppermann wieder hergerichtet.

Ende Juni gab es Hochwasseralarm im Tierheim. Die Feuerwehr kam mit Sandsäcken, versuchte das Wasser so gut wie möglich abzupumpen und mussten noch den Graben, der am Tierheim vorbeifließt ausbaggern, damit sie das Wasser einigermaßen in den Griff bekamen. Es entstand ein erheblicher Schaden und der Keller musste durch eine Firma getrocknet werden.

Da das Tierheim in diesem Jahr an die Kanalisation angeschlossen wird, mussten die Hundeaußenzwinger überdacht werden, da das Regenwasser nicht in den gemeindlichen Kanal fließen darf.









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