Kategorie-Archiv: Aktuelles

Aktuelles

Igel im Herbst

Igel im Herbst

Drei Viertel aller Igelbabys kommen in den Monaten August und September zur Welt. Im Herbst sind daher sehr viele kleine Igel unterwegs, um sich für den bevorstehenden Winter ein ausreichendes Fettpolster anzufressen.IgelHP

“Igel brauchen mindestens 500 Gramm Körpergewicht, um den Winter sicher überstehen zu können“, erklärt Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. „Solange die Temperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt liegen, haben die jungen Stacheltiere im Freien noch Gelegenheit, an Gewicht zuzulegen.“

Wenn die Nahrungstiere der Igel seltener werden und Sie einen Igel im Garten haben, können Sie zufüttern. „Für die Fütterung von Igeln gibt es im Fachhandel spezielles Igelfutter. Alternativen sind Katzenfeuchtfutter mit Haferflocken vermischt oder ungewürztes gegartes Rührei und Hackfleisch. Zum Trinken bieten Sie frisches Wasser an, aber keine Milch, die vertragen Igel nicht“, empfiehlt Dr. Anette Fach.

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Pressebericht Liter. Frühschoppen

Staudach-Egerndach – Sechs Chiemgauer Autoren, zeigten beim literarischen Benefiz-Frühschoppen im Gasthof „Mühlwinkl“ ein Herz für Tiere.

Organisiert wurde dieser literarische Leckerbissen von Evelyne von Heimburg, der Herausgeberin des amüsanten Tierbuches „Fell Feder Herz“.

Unter dem Motto „Nicht nur Tierisches“ gaben die sechs Autoren einen Einblick in ihr Schaffen. Zudem sind diese auch Mitautoren des Tierbuches „Fell Feder Herz“. Der Erlös aus dem Verkauf des Tiergeschichtenbuches kommt dem Tierschutz zugute. Den Anfang machte Ina May, Krimi- und Jugendbuchautorin. Sie stellte ihren neuesten historischen Krimi „Die Geheimnisträgerin“ mit der Hauptprotagonistin, der Klosterfrau Klara vor, die sich gegen alle Konventionen verhält.

In die futuristische Welt des Klempnermeister Huber, der trotz Hollogrammanruf und selbstfahrenden Autos bodenständig blieb, entführte Michael Inneberger. Witzig aber auch nachdenklich wird dort die Zukunft beschrieben.

Nach dieser erfrischenden Satire trug Monika Klingenberg-Weigel schwere Kost auf und nahm sich dem Thema Grenzerfahrungen an. Sie beschrieb ihre Eindrücke am Salzburger Hauptbahnhof, Bahnsteig 5 und den natürlichen Grenzen an Flüssen und Meer.

Mit der netten Geschichte „Das kleine Eselchen“ entführte Nora Berger in die Fantasie- und Märchenwelt und ließ den kleinen grauen unscheinbaren Esel zur Berühmtheit werden.

Herzerfrischend und rührend war die Geschichte, die Roswitha Gruber über ihren schwarzen Kater „Morle“ nicht vorlas, sondern erzählte. „Denke dran, schaff Vorrat“ betitelte sie die Geschichte, in der der schlaue Morle genau wusste, wo er hingehört und sogar mit auf Reisen ging.

Mit der lustigen Geschichte „Da oid Stoihas“ von Robert Gapp schloss sich der literarische Reigen. Der alte Jagdhund wurde dabei zu Unrecht verdächtig einen Stallhasen gerissen zu haben. Um die Freveltat zu decken, wurde der tote Hase vorsichtig gewaschen und wieder in den Stall gelegt. Wenig Freude hatte da der Nachbar, der seinen Stallhasen ein zweites Mal beerdigen musste. Die in Mundart vorgetragene Geschichte bot den krönenden Abschluss. Zwischen den einzelnen Lesungen sorgte Andreas Rieck musikalisch für Unterhaltung.

Elisabeth Tikal, Vorsitzendes des Tierschutzvereins Traunstein, zu dessen Gunsten der Frühschoppen organisiert wurde, freute sich über das interessierte und spendable Publikum und dankte allen voran Evelyne von Heimburg für Organisation und die Unterstützung des Tierheims Trenkmoos und des Tierschutzvereins. tb

Quelle:ovb.online

Hund im Backofen_2017

Benny im Backofen – Wenn „nur mal kurz“ schon zu lang ist

 
Das Auto rollt auf den Parkplatz, Herrchen kurbelt die Fenster ein wenig herunter, steigt aus, schließt die Türen und geht in Richtung Supermarkt. Der kleine Mischlingshund Benny blickt ihm kurz hinterher und legt sich geduldig hin. Es ist angenehm warm an diesem Tag. Noch nicht zu heiß. Im Inneren des Autos ist es sogar noch etwas kühl, weil bis eben die Klimaautomatik dafür zuständig war, die Temperatur konstant zu halten.

Die Türen des Supermarktes öffnen sich automatisch, Herrchen tritt ein und eilt zielstrebig zum Regal mit dem Produkt, das er beim Wocheneinkauf vergessen hatte.

Unterdessen wird es im Auto bereits wärmer. Keine Klimaanlage kühlt mehr. Benny dreht sich in seiner Box um und legt sich bequem hin. Herrchen ist ja gleich wieder da.

Im Supermarkt ist das Fach mit dem gewünschten Produkt leer. Ein Verkäufer holt die Ware aus dem Lager. Herrchen wartet.

Die Schokolade im Handschuhfach wird langsam weich. Auch Benny wird jetzt warm. Er beginnt ein wenig zu hecheln und setzt sich auf.

Der Supermarktmitarbeiter ist zurück. Herrchen eilt zur Kasse. Auf dem Weg dorthin spricht ihn ein wichtiger Kunde seines Unternehmens an. Ein kurzes Gespräch muss sein.

Benny fühlt sich unterdessen richtig erhitzt. Er hechelt stärker und beginnt nach Herrchen Ausschau zu halten. Von der frischen Luft, die durch das heruntergelassene Fenster kommen sollte, merkt er an diesem windstillen Tag nichts. Die Pfoten glühen, die Nase wird trocken.

Herrchen steht mittlerweile an der Kassenschlange. Sie ist nicht lang, gleich wird er dran sein. Doch in diesem Moment wechseln die Kassierer. Eine junge Mitarbeiterin löst ihren Kollegen ab, sie setzt sich, stellt ihre Kasse in die dafür vorgesehene Halterung, loggt sich ein, wechselt die Rolle mit dem Kassenbon-Papier, füllt Wechselgeld auf. Zeit vergeht.

Benny wird unruhig. Er hat großen Durst, ihm ist heiß, und auch der Boden seiner Box ist mittlerweile unangenehm warm geworden. Er beginnt auf und ab zu tigern, soweit es seine Box zulässt. Mit der Pfote scharrt er an der Tür der Box, doch natürlich bleibt sie verschlossen.

Eine Kundin, die einen aufwendigen Umtausch hatte, zählt nun sorgsam die einzelnen Cents aus ihrem Portemonnaie ab, um sie passend zu überreichen. Gleich ist Herrchen an der Reihe.

Die Schokolade im Handschuhfach ist flüssig geworden. Wie ein dunkler Bach läuft sie über die Warnweste und bildet am Boden des Handschuhfachs einen kleinen Schokoladensee. Benny legt sich erschöpft auf die Seite und hechelt flach. Nur mal kurz die Augen schließen …

Entsetzt reißt Bennys Herrchen die Tür auf. Er hebt seinen erschöpften Vierbeiner aus dem backofenheißen Auto, legt ihn in den Schatten, lässt sich von umstehenden Kunden des Supermarktes Wasser reichen, tropft es seinem Hund auf die Nase, durchnässt ein Handtuch und legt es ihm um die Pfoten. Langsam kommt Benny wieder zu sich. Ihm ist jetzt nicht mehr so heiß. Da ist Herrchen. Er hat es doch gewusst: Auf Herrchen ist Verlass. Der kommt zurück …

Damit kein Hund in diesem Frühjahr oder Sommer ähnliche Erfahrungen machen muss wie Benny, dessen Halter „nur mal kurz“ etwas im Supermarkt besorgen wollte, hat TASSO auch in diesem Jahr erneut die Aktion „Hund im Backofen“ ausgerufen. Helfen Sie uns, und klären Sie Hundehalter über die großen Gefahren auf. Alle Infos über „Hund im Backofen“, Tipps vom Tierarzt und Informationen zur rechtlichen Situation finden Sie hier: www.tasso.net/Hund-im-Backofen

Hier finden Sie zahlreiche Informationsmaterialien rund um unsere Aktion „Hund im Backofen“

Jungvögel Pressetext Tasso

Wann brauchen Jungvögel unsere Hilfe?

Bildergebnis für jungvögel

Foto:Gartenwelt

Aus dem Gebüsch im Garten ist aufgeregtes Zwitschern zu hören. Die Amseln haben sich auch in diesem Jahr dazu entschieden, ihre Jungen dort aufzuziehen. In der Hecke am Ende des Gartens ist ebenfalls einiges los. Auch dort fliegen Altvögel regelmäßig zum Füttern ihrer Kleinen ins Nest. Die Brutzeit ist in vollem Gange und wir Menschen sollten dabei möglichst wenig stören. Dafür ist es wichtig, dass Hundehalter ihre Vierbeiner in Wald und Flur an die Leine nehmen und dafür sorgen, dass sie den Vogelnachwuchs in Ruhe lassen. Weiterhin sollten auch Menschen ohne tierische Begleitung versuchen, sich möglichst rücksichtsvoll zu benehmen.

Doch was ist zu tun, wenn ein Jungvogel anscheinend hilflos im Garten oder am Wegesrand sitzt? Grundsätzlich gilt: Nicht jeder einsame Jungvogel braucht Hilfe. Das beste Beispiel dafür sind Amseln. Es ist ganz normal, dass die Jungtiere das Nest verlassen, noch bevor sie flügge sind. Die Eltern versorgen sie nach wie vor und zwar so lange, wie sie noch etwas unbeholfen auf dem Boden umher hüpfen. Wer hier eingreift, kann mehr schaden als nutzen.

Daher ist es wichtig, dass hilfsbereite Tierfreunde die Vögel erst einmal eine Zeit lang beobachten und schauen, ob sie noch von ihren Eltern versorgt werden. Und zwar versteckt, denn solange ein Mensch neben dem Jungen steht, werden die Elternteile sich nicht nähern. Ziehen Sie sich also zurück und warten Sie ab. Sie könnten die Tiere zum Beispiel auch aus dem Haus heraus beobachten, falls sie von dort aus einen guten Blick haben.

Finden Sie einen Vogel, der noch kein Gefieder hat und eindeutig aus dem Nest gefallen ist, setzen Sie ihn vorsichtig wieder hinein. Anders als bei den meisten Säugetieren macht der menschliche Geruch den Vögeln nichts aus und sie werden sich in der Regel weiter um das Jungtier kümmern. Wenn ein Tier sich offenbar zu weit von seinem Nest entfernt hat und zum Beispiel Gefahr läuft auf die Straße zu geraten, nehmen Sie es vorsichtig auf und setzen Sie es am besten einfach in die nächste Hecke, wo es sicher ist.

Ein Vogelbaby per Hand aufzuziehen ist nur in Ausnahmefällen notwendig. Dann aber ist es sehr aufwendig und schwierig. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie eingreifen sollten, holen Sie sich Rat. Zum Beispiel bei einer Vogelpflegestation. Die Experten dort können Ihnen am besten sagen, wann und wie Sie helfen können. Auf der Internetseite des Naturschutzbundes (NABU) finden Sie eine Liste mit Pflege- und Auffangstationen in Deutschland.

Zahlreiche Tipps und Wissenswertes über Vögel erfahren Sie auch auf den Seiten des Naturschutzbundes NABU.

Pressemeldung Tasso

Wildlinge Plätze gesucht

Dringend Plätze für unsere “Wildlinge” gesucht

In letzter Zeit werden uns immer mehr wilde Katzen gebracht, die im Tierheim leider gar nicht klar kommen.
Bei unseren “Wildlingen” handelt es sich um sehr scheue und ängstliche Katzen, die bisher ein Leben in Freiheit geführt haben. Solltet ihr einer (oder mehrerer) unserer Katzen einen überdachten Schlaf-und Futterplatz im Freien anbieten können, meldet euch bitte im Tierheim unter 0861/3949. Für diese Tiere wird keine Abgabegebühr verlangt und natürlich stehen wir euch gerne mit Rat und Tat zur Seite, was die Eingewöhnung betrifft. Die Katzen sind nicht an den Menschen gewöhnt und lassen sich daher nicht anfassen.

Tasso-Serie

TASSO-Serie „Mit dem Hund sicher durch das ganze Jahr“
Teil 1: Das Frühjahr – alte Haare, Ungeziefer und Jungtiere

Das lange Frieren hat ein Ende, die Vögel zwitschern wieder, die Sonne gewinnt an Kraft. Mit großen Schritten rollt der Frühling auf uns zu. Im Gepäck hat er hoffentlich jede Menge Sonnenschein und viele schöne Stunden, die wir mit unseren Vierbeinern in der Natur verbringen können. Neben all dem bringt der Frühling für die Hundehalter unter uns aber auch Verpflichtungen und eine erhöhte Aufmerksamkeit mit sich.Und für den ein oder anderen vermutlich auch vermehrtes Staubsaugen, denn besonders die langhaarigen Hunde entledigen sich nun langsam ihres dicken Winterfells und steigen auf leichte Sommer-Behaarung um. Unterstützen Sie diesen Wechsel durch tägliches Bürsten. Das führt dazu, dass weniger Haare in der Wohnung umherfliegen und hilft dem Hund auch beim Fellwechsel, denn beim Bürsten werden die abgestorbenen Haare entfernt. Außerdem bedeutet diese Routine für viele Hunde einen zusätzlichen Wohlfühlfaktor.

Die Gefahr im hohen Gras
So schön das Rennen über saftig grüne Wiesen für Sam, Luna und Co. ist, es birgt auch Risiken. Denn mit den wärmeren Temperaturen machen sich auch wieder Ungeziefer wie Flöhe und Zecken auf den Weg, unsere Vierbeiner und uns zu ärgern. Besonders gefährlich sind Zecken, die schon ab acht Grad Celsius aus ihrer Winterstarre erwachen. Sie übertragen gefährliche, teils lebensbedrohliche Krankheiten, wie Borreliose oder Babesiose. Ein wirksamer und frühzeitiger Schutz Ihres Hundes vor den krankheitsübertragenden Plagegeistern ist daher unerlässlich.Dazu eignen sich zum Beispiel verschiedene Spot-On-Präparate oder Parasitenschutz-Halsbänder. Diese Anti-Zeckenmittel sind sowohl im Tierbedarfsmarkt als auch beim Tierarzt erhältlich. Das Angebot ist vielfältig. „Daher sollte jeder Tierhalter, der noch nicht weiß, welches Mittel für seinen vierbeinigen Liebling die beste Wahl ist, das unbedingt mit seinem Tierarzt besprechen, denn nicht für alle Tiere sind alle Lösungen gleich gut geeignet“, rät die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Anette Fach. Zusätzlich zum prophylaktischen Schutz ist es wichtig, Zecken sofort zu entfernen. Denn: „Je länger eine Zecke vom Blut des Hundes saugt, desto höher ist die Gefahr, dass gefährliche Krankheitserreger übertragen werden“, weiß Dr. Anette Fach. Sie empfiehlt daher: „Suchen Sie Ihren Hund nach jedem Aufenthalt im Freien ab und entfernen Sie die Zecken zum Beispiel mit Hilfe einer Zeckenzange.“  Gleiches gilt übrigens auch für Katzen mit Freigang. Auch sie werden häufig Opfer der kleinen „Vampire“.

Kinderstube in der Natur
Nicht nur unsere Vierbeiner verdienen im Frühjahr Pflege und besonderen Schutz. Mit den wärmeren Temperaturen ab Mitte März beginnt die sogenannte Brut- und Setzzeit. In dieser Zeit werden Feld und Wald zur Kinderstube für Wildtiere und Vögel. Überall ist daher in dieser Zeit erhöhte Aufmerksamkeit und Rücksicht geboten, um die Tiere nicht beim Brüten oder bei der Aufzucht ihres Nachwuchses zu stören.Daher gelten vielerorts bestimmte Regeln für Wald-, Jagd- und Naturschutzgebiete, die häufig die jeweiligen Gemeinden individuell festlegen. In Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt besteht während der Brut- und Setzzeit eine generelle Leinenpflicht in der freien Landschaft. Die Regelungen unterscheiden sich aber je nach Bundesland und auch je nach Gemeinde stark. Am besten erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeindeverwaltung, welche Regeln für Sie gelten. Denn eine Missachtung kann den Tieren unter Umständen schaden und zum Beispiel auch mit einem Bußgeld geahndet werden.

© Copyright TASSO e.V.

Bundestierärztekammer Kastrationen

Pressestelle | Pressemitteilungen | (vom 01.03.2017)

Katzenkastration ohne Wenn und Aber!
Die Bundestierärztekammer appelliert, Freigängerkatzen kastrieren zu lassen

Foto: © C. Pfister

Foto: © C. Pfister

btk BTK Berlin | Auch wenn es bis zum kalendarischen Frühlingsbeginn am 20. März noch etwas dauert – die Tage sind bereits deutlich länger und die milden Temperaturen der vergangenen Tage lassen bei Mensch und Tier langsam Frühlingsgefühle ausbrechen. Damit das Ganze bei unseren liebsten Haustieren nicht in einem großen “Katzenjammer” endet, appelliert die Bundestierärztekammer an Tierhalter, nur kastrierte Katzen ins Freie zu lassen.

“Die längere Lichteinstrahlung führt dazu, dass vermehrt Sexualhormone produziert werden und weibliche Katzen jetzt rollig werden. Das ruft natürlich Kater auf den Plan, die nach einer Partnerin suchen”, erklärt Dr. Uwe Tiedemann, Präsident der Bundestierärztekammer. Der Kleintierpraktiker hält es für unverantwortlich, Kater und Katzen, die nicht kastriert sind, aus dem Haus zu lassen: “Katzen können schon mit einem halben Jahr das erste Mal Nachwuchs bekommen, und das dann durchschnittlich zweimal im Jahr. Bei bis zu sieben Kätzchen pro Wurf ist die Nachkommenschaft schnell auf ein Vielfaches angewachsen. Das Ende vom Lied sind dann noch mehr verwilderte Katzen, die unterernährt und krank ihr Leben fristen müssen.” So leidet ein Großteil der verwilderten Katzen an chronischen und ansteckenden Krankheiten wie Katzenschnupfen, Katzenseuche oder Katzen-Leukose, außerdem sind sie von Hautpilzen oder Parasiten wie Flöhen, Spul- oder Bandwürmern befallen.

Über die Gründe, warum Tierhalter ihre Freigängerkatzen nicht kastrieren lassen, lässt sich nur spekulieren: Bei Vielen ist es wohl schlichtweg Desinteresse und eine “Ist-mir-doch-egal-Haltung”. Andere dagegen glauben, dass eine Kastration gegen die Natur der Katze sei. Doch für Tiere bedeutet der Geschlechtstrieb in erster Linie Stress: Unkastrierte Kater und Katzen streunen auf der Suche nach einem Partner tagelang umher, legen dabei oft weite Strecken zurück und laufen so beispielsweise Gefahr, überfahren zu werden.

Zwar gibt es momentan keine bundeseinheitliche Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen, wie es die Bundestierärztekammer in einer Stellungnahme bereits 2010 gefordert hatte. Doch wurde mit der Novelle des Tierschutzgesetzes eine Rechtsgrundlage geschaffen, die den Ländern ermöglicht, Kastrationsgebote und Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht auszusprechen. In mehr als 500 deutschen Städten und Gemeinden ist es mittlerweile Pflicht, Katzen kastrieren und kennzeichnen zu lassen.

Vorsorge für den Notfall

Vorsorge für den Notfall –
Wer kümmert sich nach meinem Tod um mein Tier?

 
Was passiert, wenn mir etwas passiert? Das ist eine wichtige Frage, die sich jeder Tierhalter stellen und für sich beantworten sollte. Sie betrifft natürlich auch die Versorgung des Vierbeiners in einem plötzlichen Krankheitsfall, ist aber vor allem dann von großer Bedeutung, wenn ein Tierhalter stirbt und somit nicht mehr zu seinem tierischen Liebling zurückkehren wird. Damit nach dem eigenen Ableben keine Unsicherheiten, Streit zwischen den Hinterbliebenen oder im schlimmsten Fall langfristige Nachteile für das Tier entstehen, rät die für TASSO tätige Anwältin Ann-Kathrin Fries, frühzeitig zum Beispiel in einem Testament festzulegen, in wessen Eigentum das Tier nach dem eigenen Tod übergehen soll.

Besonders wichtig ist das dann, wenn der Erbe beziehungsweise die Erbengemeinschaft das Tier nicht aufnehmen will. „Wer zum Beispiel möchte, dass der Freund oder die Nachbarin den Hund oder die Katze erhält, sollte das vorher klären“, rät Ann-Kathrin Fries. Gerade auch bei nichtehelichen und unverpartnerten Lebensgemeinschaften ist dies dringend geboten. Dieses sogenannte Vermächtnis sollte unbedingt im Testament festgelegt werden. Dabei ist es auch möglich zu bestimmen, dass zum Beispiel aus dem Erbe ein monatlich festgelegter Geldbetrag bis zum Tode des Tieres oder eine einmalige Zahlung eines bestimmten Betrages für die Versorgung an den neuen Halter gezahlt wird.

„Wichtig ist, dass ein Testament rechtswirksam verfasst ist. So stehen nach dem BGB zwei Formen der Errichtung zur Verfügung: das private handschriftliche Testament und das öffentliche notarielle Testament. Das private Testament muss vollständig eigenhändig ge- und unterschrieben sein. Auch die Datums- und Ortsangabe sollten enthalten sein. Es sollte gut lesbar sein und auch problemlos gefunden werden können“, erklärt Ann-Kathrin Fries. Hierfür ist eine (kostenpflichtige) Hinterlegung beim Zentralen Testamentsregister der Bundesnotarkammer in Berlin möglich und ratsam. Ein notarielles Testament wird kostenpflichtig von einem Notar verfasst und hat unter anderem den Vorteil, dass spätere Anfechtungen von Erben erschwert werden.

Wurden keine Regelungen getroffen, zählt das Tier automatisch zur sogenannten Erbmasse und gehört damit den Erben beziehungsweise der Erbengemeinschaft. Diese können oder wollen sich allerdings nicht immer um ein Tier kümmern. Im schlimmsten Fall wird der Vierbeiner dann ins Tierheim gebracht und muss auf ein neues Zuhause hoffen. Manchmal gibt es jedoch auch nach der gesetzlichen Erbfolge keine Erben (dann erbt der Staat), oder ein Erbe wird ausgeschlagen, also abgelehnt.

Wer also auch über sein eigenes Leben hinaus das Beste für sein Tier will, sollte für den Ernstfall vorsorgen.

© Copyright TASSO e.V.

 

Tiergeschichten Fell Feder Herz

„Fell Feder Herz – Tiergeschichten“ Hrsg. Evelyne von Heimburg, unter Mitwirkung von: Nora Berger, Ursula Dimper, Robert Xaver Gapp, Uta Grabmüller, Roswitha Gruber, Reinhard Hauswirth, Evelyne von Heimburg, Thomas Hocke, Jo Holzhauser, Robert Huber, Christine Inneberger, Meike K.-Fehrmann, Monika Klinkenberg-Weigel, Irmelind Klüglein, Armena Kühne, Petra Ina Lang, Ina May, Josef Obermüller, Wolfgang Rendl, Christoph Rollfinke, Simone Schade, Rumbbe Schduiz, Elke Schleich, Monika Schneider, Johann Stephl, Inge Witt Tierisch gut. Phantasie und Gefühl. Unglaubliches und Wahres. Hochdeutsches und Bairisches. Damit erreicht das Buch die Herzen der kleinen und großen Leser. Ein Buch für den Enkel, die Oma, den Opa, die Mutter, den Vater. Alle Autorinnen und Autoren haben ihre Texte für den guten Zweck honorarfrei zur Verfügung gestellt. Darunter sind auch Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus dem Verein „Chiemgau-Autoren e.V.“ und dem „Münchner Literaturbüro e.V.“. Die Geschichten sollen den Tieren in Heimen helfen, denn der Reinerlös geht an den Tierschutz. Mit jedem gekauften Exemplar lindern Sie, lieber Leser, liebe Leserin, ein wenig die Not unserer haarigen und fedrigen Mitlebewesen. Erhältlich in allen (Online-) Buchhandlungen unter ISBN: 978-3741253058

Welttierschutztag

++ Welttierschutztag am 04.10.2016 +++

Bericht des Deutschen Tierschutzbundes

2 Motive der Kampagne: 2 Exoten mit dem Slogan "Tierheimen haben keine Angst vor Fremden" und der Kopf einer Katze mit dem Slogan "Tierheime finden Verlorenes wieder".

Den Welttierschutztag 2016 am 4. Oktober stellen wir gemeinsam mit den uns angeschlossenen Tierschutzvereinen unter das Leitmotto “Tierheime helfen. Helft Tierheimen!”. Wir machen auf die wichtige Arbeit der Vereine aufmerksam und fordern eine kostendeckende Erstattung der Fundtierkosten. Kommunen rufen durchschnittlich 80 Prozent der Leistungen der Tierheime ab, übernehmen aber nur etwa 20 Prozent der dafür anfallenden Kosten.

Statue des Heiligen Franziskus von Assisi im Brunnen der Akademie für Tierschutz.

Der 4. Oktober, der Tag des Heiligen Franziskus von Assisi, wird international von Tierschützern als “Welttierschutztag” für Informationsveranstaltungen genutzt.

Franz von Assisi – Begründer des Ordens der Franziskaner und Schutzpatron der Tiere – sah das Tier als lebendiges Geschöpf Gottes und als Bruder des Menschen an. Doch wichtiger ist, dass Franz von Assisi den Einheitsgedanken der Schöpfung im Sinne der Gleichheit aller vor Gott und untereinander vorlebte und unermüdlich predigte. Auch den kleinsten Wurm betrachtete er als gottgewollt und daher als schützenswert. Am 4. Oktober 1228, zwei Jahre nach seinem Tode am 3. Oktober 1226, wurde er heilig gesprochen.

Es war der Schriftsteller und Tierfreund Heinrich Zimmermann, der 1924 vor Berliner Tierschützern für die Einführung des Welttierschutztages plädierte. Die erste Veranstaltung fand bereits am 4. Oktober 1925 im Berliner Sportpalast statt. Sein Antrag wurde jedoch trotz großer Zustimmung erst am 8. Mai 1931 auf dem Internationalen Tierschutzkongress in Florenz angenommen. Seither wird der Welttierschutztag international begangen und trägt erheblich zur Verbreitung des Tierschutzgedankens bei. Nach 1945 wurde der Welttierschutztag, mit Zustimmung der ausländischen Gremien, 1950 auch wieder in der Bundesrepublik Deutschland eingeführt

Quelle: Deutscher Tierschutzbund

Igel im Herbst

Igel im Herbst

Drei Viertel aller Igelbabys kommen in den Monaten August und September zur Welt. Im Herbst sind daher sehr viele kleine Igel unterwegs, um sich für den bevorstehenden Winter ein ausreichendes Fettpolster anzufressen.IgelHP

“Igel brauchen mindestens 500 Gramm Körpergewicht, um den Winter sicher überstehen zu können“, erklärt Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. „Solange die Temperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt liegen, haben die jungen Stacheltiere im Freien noch Gelegenheit, an Gewicht zuzulegen.“

Wenn die Nahrungstiere der Igel seltener werden und Sie einen Igel im Garten haben, können Sie zufüttern. „Für die Fütterung von Igeln gibt es im Fachhandel spezielles Igelfutter. Alternativen sind Katzenfeuchtfutter mit Haferflocken vermischt oder ungewürztes gegartes Rührei und Hackfleisch. Zum Trinken bieten Sie frisches Wasser an, aber keine Milch, die vertragen Igel nicht“, empfiehlt Dr. Anette Fach.

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3 Meerschweinchen ausgesetzt

Drei Meerschweinchen ausgesetzt

Karton_ausgesetzte_Meerschweinchen

06.07.16 Drei Meerschweinchen wurden in einem Karton in der Nähe des Tierheims ausgesetzt.
Wer hat etwas beobachtet? Bei Hinweisen bitte im Tierheim melden 0861/3949

Tiere und Gewitter

Wenn es rumpelt und blitzt – Wie Tierhalter ihren Lieblingen durchs Gewitter helfen

Grelle Blitze, krachender Donner: In den vergangenen Wochen hat uns das Wetter einiges zugemutet und vermutlich wird es noch eine Weile so weitergehen. Blitz und Donner sind schon fast an der Tagesordnung. Das wird besonders für unsere Haustiere zum Problem, wenn sie Angst vor Gewitter haben. Diese Angst können wir ihnen zwar nicht vollständig nehmen, aber mit einigen Maßnahmen und unserer Gelassenheit können wir unseren tierischen Lieblingen dennoch helfen.

Bleiben Sie drinnen

Hundehalter sollten bei Gewitter nicht mit ihren Vierbeinern Gassi gehen. Da die Unwetter allerdings oft sehr plötzlich aufziehen, kann es natürlich passieren, dass Sie beim Spaziergang überrascht werden. Gehen Sie dann möglichst unaufgeregt und direkt nach Hause. Fängt es an zu donnern und zu blitzen, nehmen Sie Ihren Hund an die Leine. Denn wenn es plötzlich laut knallt, ist die Gefahr groß, dass er sich erschreckt und wegläuft. Auch Ihre Katze sollten Sie wenn möglich bei Gewitter in die Wohnung holen.

Wichtig ist in jedem Fall, dass die Tiere mit einem Transponder gekennzeichnet und bei TASSO registriert sind. So ist die Chance am größten, dass Ihre Lieblinge wieder nach Hause gebracht werden, wenn sie vor Angst auf Abwege geraten.

Sperren Sie das Gewitter aus

Auch zu Hause können Sie etwas tun, um den Stress für ängstliche Tiere zu verringern. Schließen Sie Fenster und Türen, ziehen Sie die Vorhänge zu, beziehungsweise lassen Sie die Rollos herunter. Je mehr von dem Gewitter draußen bleibt, desto besser.

Lassen Sie Ihrem Tier Freiraum. Ängstliche Katzen werden sich ein Versteck suchen, auf Schränke klettern oder unter dem Sofa verschwinden. Lassen Sie die Samtpfote dort in Ruhe. Auch Hunde suchen möglicherweise einen Ort, an dem sie sich sicher fühlen. Lassen Sie sie gewähren. Versteckt sich Ihr Hund zwar nicht, wirkt aber dennoch beunruhigt, versuchen Sie, ihn ein bisschen abzulenken. Ein Gewitter lässt sich gut mit einer ausgiebigen Spieleinheit verbringen – allerdings nur dann, wenn der Hund darauf Lust hat. Zwingen sollten Sie ihn natürlich auf keinen Fall.

Grundsätzlich ist es wichtig, dass Halter die Angst ihrer Tiere nicht verstärken. Beruhigendes Streicheln und tröstende Worte bestätigten für die Tiere nur den Eindruck, dass etwas nicht stimmt und ihre Sorge berechtigt ist. Dennoch sollten Sie Ihr Tier auch nicht links liegen lassen und es völlig ignorieren. Wenn Sie plötzlich Ihr Verhalten ändern, wird das Tier nur verunsichert. Versuchen Sie, das richtige Maß zwischen Unterstützung und Gelassenheit zu finden. Am besten gelingt das, wenn Sie selbst völlig ruhig und unaufgeregt sind. Sind Sie ängstlich und unsicher, wird Ihr Tier das sofort merken.

Bleiben Sie entspannt, lassen Sie das Gewitter draußen toben und machen Sie sich eine schöne Zeit mit Ihren vierbeinigen Freunden.
© Copyright TASSO e.V.

 

Ausgesetzte Kätzchen Bushaltestelle Hufschlag

 

Ausgesetzte Kätzchen an Bushaltestelle

Fundkätzchen10.06.16 Wieder einmal wurden Kätzchen ausgesetzt.
Die vier kleinen Kätzchen waren in einer Einkaufsbox an der Bushaltestelle in Hufschlag einfach abgestellt worden. Wer Hinweise zu dieser Tat hat, bitte das Tierheim oder die Polizei in Traunstein verständigen.

Tierheime helfen. Helft Tierheimen

Deutscher Tierschutzbund fordert mit Petition:

Tierheime-KaninchenMehr Unterstützung für Tierheime durch die Politik
Besonders aufgrund fehlender, ausreichender Unterstützung durch Kommunen sind viele Tierheime in finanzieller Not. Mit einer Petition will der Deutsche Tierschutzbund den Druck auf Bund, Länder und Kommunen erhöhen. Die Petition, die der Verband im Rahmen der Kampagne „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“ ins Leben gerufen hat, fordert die Politik auf, entstehende Kosten für die Aufgaben, die u.a. im Auftrag der Kommunen erfüllt werden, kostendeckend zu erstatten. Die gesammelten Unterschriften wird der Verband im September an Parlamentarier übergeben.
„Tierheime leisten Großartiges und sind ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft. Tierschützer sind keine Bittsteller – sie haben einen Anspruch auf faire Bezahlung der von ihnen für die Gesellschaft und im Auftrag der Kommunen erbrachten Leistungen. Im Koalitionsvertrag der derzeitigen Bundesregierung steht das Versprechen, sich um die Lage der Tierheime zu kümmern. Es wird Zeit, dass etwas passiert“, erläutert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
Der vom Deutschen Tierschutzbund initiierte Parlamentskreis Tierschutz im Deutschen Bundestag hat eine fraktionsübergreifende Resolution verfasst, in der er eine klare Forderung aufstellt: Die öffentliche Hand muss sämtliche Kosten, die den Tierschutzvereinen durch die Übernahme staatlicher Aufgaben entstehen, voll ersetzen und die gesamtgesellschaftliche Leistung der Tierschützer angemessen honorieren. Bundesminister Christian Schmidt hat angekündigt, dass er im September einen Runden Tisch einberufen will. Bisher haben sich die kommunalen Spitzenverbände auf höchster Ebene immer geweigert, die Lage der Tierheime offiziell zu besprechen. Neben der Frage der kostendeckenden Erstattung für die Leistungen, die die Tierheime für die Kommunen, Land und auch Bund übernehmen, steht eine weitere Forderung im Raum: „Wir haben einen massiven Investitionsstau in den Tierheimen. Da geht es um Sanierung und energetische Maßnahmen, aber auch Ausbauten als Folge von Gesetzgebung und Vollzugsdefiziten. Daher brauchen wir dringend zusätzlich einen Investitionstopf von derzeit mindestens 50 Millionen Euro. Bei kommunalen Einnahmen aus der Hundesteuer in Höhe von jährlich fast 300 Millionen muss das machbar sein“, so Schröder.
Die Fundtierbetreuung ist laut dem Fundrecht eine Pflichtaufgabe der Kommunen, welche die Tierheime in deren Auftrag übernehmen. Auch beschlagnahmte oder sichergestellte Tiere werden im Auftrag von Ämtern betreut. Doch obwohl die Kommunen 80 Prozent der Aufgaben im Tierheim beanspruchen, erstatten Sie nur knapp 25 Prozent der Kosten.

Pressemitteilung des DTB vom 19.05.16

Meerschweinchen bei Tierheim ausgesetzt

Meerschweinchen vor dem Tierheim ausgesetzt

Am 11.05.16 fanden Tierheimmitarbeiter dieses arme Meerschweinchen unweit des Tierheims abgestellt. Wie lange es an diesem Vormittag bereits in der prallen Sonne stand, wissen wir nicht. Sollten Sie Informationen für uns haben, melden Sie sich bitte im Tierheim 0861/3949

Meerschweinchen (5) Meerschweinchen (4)

Katzenkastration-Pressemeldung

Millionen Straßenkatzen in Deutschland

Kampagne_KatzenkastrationDeutscher Tierschutzbund startet Kampagne, um Katzenelend zu mindern

Krank, verletzt und abgemagert: Allein in Deutschland leben schätzungsweise rund zwei Millionen frei lebende Katzen. Diese Straßenkatzen bekommen jetzt im Frühjahr weiteren Nachwuchs. Der Deutsche Tierschutzbund startet daher seine neue Kampagne „Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.“. Mit der Kampagne veranschaulicht der Dachverband mit seinen mehr als 740 örtlichen Vereinen den Zusammenhang zwischen dem Leid der Straßenkatzen und der Wichtigkeit der Kastration von Freigängerkatzen aus Privathaushalten. Letztere tragen durch unkontrollierte Fortpflanzung erheblich zum Erhalt der Straßenkatzen-Population bei. Insbesondere die Geburt der sogenannten „Maikätzchen“ stellt auch die Tierheime vor große Herausforderungen: Oft sorgen unerwünschter Nachwuchs von Hauskatzen oder aufgegriffene Welpen von Straßenkatzen für regelrechte Katzenschwemmen. Die Tierschützer appellieren daher an alle Katzenbesitzer, vor allem wenn sie den Katzen Freigang gewähren, ihre Tiere frühzeitig kastrieren zu lassen. Zudem fordert der Deutsche Tierschutzbund seit langem eine rechtliche Regelung zum Schutz von Katzen, in der auch das Kastrieren enthalten ist.
„Nur indem Katzenbesitzer verantwortungsvoll handeln und ihr Tier – egal ob weibliche Katze oder Kater – kastrieren lassen, kann die dramatische Anzahl der Katzen ohne ein liebevolles Zuhause langfristig reduziert werden“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Jeder, der seine Katze nicht kastrieren lässt, trägt unmittelbar zum Leid der Straßenkatzen und weiteren Katzenschwemmen in den Tierheimen bei.“ Gleichzeitig nimmt Schröder aber auch den Gesetzgeber in die Pflicht: „Es braucht dringend ein Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungsgebot für Freigängerkatzen, um das Problem in den Griff zu bekommen.“
Jede Straßenkatze stammt ursprünglich von einer Hauskatze ab: von ausgesetzten oder zurückgelassenen Tieren oder unkastrierten Freigängern. Die meist scheuen Katzen leben versteckt in Hinterhöfen, Parks oder stillgelegten Industriegebäuden. Als domestizierte Tiere sind Katzen jedoch nicht in der Lage, sich und ihre Nachkommen vollständig alleine zu versorgen. Unterernährung führt zu allgemeiner Schwäche, die Tiere leiden unter Katzenschnupfen und Parasiten, wie Würmern oder Flöhen. Viele Jungkatzen erreichen das Erwachsenalter nicht.
Da Straßenkatzen meist nicht auf den Menschen sozialisiert sind, können die Tierheime sie nicht in ein Zuhause vermitteln. Daher kastrieren die Tierschützer die Katzen und versorgen sie an geeigneten Futterstellen.
Kastration beugt dem Elend der Straßenkatzen vor
Im Vergleich zum Leid der Straßentiere ist die Kastration ein relativ harmloser medizinischer Routineeingriff. Neben der Unfruchtbarmachung birgt die Kastration weitere positive Effekte: Durch den verringerten Fortpflanzungsdrang sind Streitigkeiten, Verletzungen und Krankheitsübertragungen seltener. Auch die Gefahr, bei der Suche nach Paarungspartnern und den teils weiten Streifzügen im Straßenverkehr zu verunglücken, sinkt. Bei weiblichen Katzen können gesundheitliche Risiken im Alter, wie Tumore oder Entzündungen, reduziert werden.
Mehr Informationen zur Kampagne: www.tierschutzbund.de/Katzenschutz

Pressemeldung Deutscher Tierschutzbund

Am 24. April ist Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche:

Am 24. April ist Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche: Unterstützen Sie unsere Kampagne für ein Verbot qualvollster Tierversuche

Noch immer sind in Deutschland grausame Tierversuche ohne jegliche Leidensbegrenzung für die Tiere erlaubt. Und das, obwohl eine EU-Richtlinie ein grundsätzliches Verbot dieser Versuche vorsieht. Anlässlich des Internationalen Tages zur Abschaffung der Tierversuche am 24. April bittet TASSO e.V. gemeinsam mit den Organisationen Ärzte gegen Tierversuche e.V. und dem Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. um Unterstützung der aktuellen Kampagne „Schwimmen bis zur Verzweiflung“. Mit Hilfe dieser Kampagne soll ein gesetzliches Verbot qualvollster Tierversuche erreicht werden.
Unterstützen Sie uns, und unterschreiben Sie hier unsere Petition.
Zum Hintergrund:„Nach wie vor dürfen zur vorgeblichen Depressionsforschung zum Beispiel Mäuse und Ratten mit perfiden Versuchsmethoden in den Zustand völliger Hilflosigkeit und Verzweiflung bis hin zur Selbstaufgabe getrieben werden“, kritisiert Dr. Cristeta Brause, Kampagnenleiterin Tierversuche bei TASSO. Schon die Namen einiger Versuchsmethoden wie „Verzweiflungstest“ oder „Erlernte Hilflosigkeit“ lassen erahnen, was die Tiere erleiden müssen: Sie werden gezwungen, so lange zu schwimmen, bis sie vor Erschöpfung und Verzweiflung die Hoffnung auf Rettung aufgeben und ihre Schwimmbewegungen einstellen. Oder sie werden zu unvorhersehbaren Zeitpunkten über das Käfigbodengitter mit Elektroschocks traktiert, bis sie resigniert nicht mehr wegspringen und die Stromstöße nur noch über sich ergehen lassen.Die EU definiert in ihrer Tierversuchsrichtlinie derartige Versuche klar als „für Tiere mit schwerem Leid verbunden“ und schreibt ein Verbot solcher Experimente fest, wenn das schwere Leid voraussichtlich lang anhaltend ist. Damit beabsichtigt sie, dass die Mitgliedstaaten eine Schmerz-Leidens-Obergrenze einführen, ab der ein Tierversuch unter keinen Umständen genehmigt werden darf.
Deutschland nutzt ein Schlupfloch„Allerdings hat Deutschland bei der Umsetzung der EU-Tierversuchsrichtlinie nicht den ermöglichten Spielraum für mehr Tierschutz ausgeschöpft“, erklärt Dr. Cristeta Brause. Daher ist die Durchführung von qualvollsten Tierversuchen weiterhin erlaubt. „Das widerspricht dem geforderten ethischen Mindestmaß und dem Optimierungsgebot des Staatsziels Tierschutz“, so Dr. Cristeta Brause weiter. Damit dieses unnötige Leiden ein Ende hat und die EU-Richtlinien umgesetzt werden, kämpfen die Bündnispartner für ein gesetzliches Verbot in Deutschland. Seien Sie dabei!
Weitere Informationen finden Sie unter www.tasso.net/tierversuche oder http://www.schwimmen-bis-zur-verzweiflung.de/
© Copyright TASSO e.V.

 

Ausgesetzte Katzen Ettendorf

Katzen in einem Karton in der Nähe des Tierheims ausgesetzt

Am 17.04.16 fand eine Anwohnerin in Ettendorf einen großen Karton mit der Aufschrift “Tierheim Trenkmoos”. In diesem befanden sich zwei Katzen, eine Mamakatze, die kurz zuvor ihre Babys auf die Welt gebracht hat und eine schwarze Kätzin, die ebenfalls trächtig ist.
Wer hat evtl. etwas beobachten können? Bei Informationen wenden Sie sich bitte an das Tierheim oder die Polizei Traunstein.

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Zecken auf dem Vormarsch

Zecken auf dem Vormarsch-
Was Hunde- und Katzenbesitzer beachten müssen

Die Temperaturen steigen und locken zunehmend ins Freie. Im Grünen lauert jedoch eine ganz besondere Gefahr: Zecken, die durch ihren Biss mitunter tödlich endende Krankheiten übertragen können. Milde Winter begünstigen die Zeckenpopulation zusätzlich.

TASSO e.V. erklärt, worauf Hunde- und Katzenhalter jetzt achten müssen.

Unabhängig davon, ob Hundehalter mit ihrem Tier im Park, Wald oder im eigenen Garten unterwegs sind, und ganz gleich welchen Schutz sie anwenden: Das Tier sollte nach jedem Aufenthalt im Freien gründlich nach Zecken abgesucht werden. Dasselbe gilt für Katzen mit Freigang. „Je länger die Zecke am Blut des Hundes oder der Katze saugt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass lebensgefährliche Erreger übertragen werden. Aus diesem Grund ist es ratsam, immer beispielsweise einen Zeckenhebel bei sich zu tragen, um schnellstmöglich reagieren zu können“, empfiehlt die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Bettina Schmidt. Nicht immer gelingt es jedoch, die ganze Zecke zu entfernen. „Bleibt der Kopf stecken, sollten Tierhalter keinesfalls an der Stelle drücken oder quetschen. In den meisten Fällen schafft es der Körper von selbst, den Zeckenkopf abzustoßen. Sollten Tierhalter jedoch eine Entzündung oder Eiter feststellen, muss das Tier dem Tierarzt vorgestellt werden.“

Es gibt viele Krankheiten, die durch Zeckenbisse übertragen werden können. „Die häufig durch Zecken verbreiteten Krankheiten bei Hunden sind die Anaplasmose und die Lyme-Borreliose. Gegen Borreliose können Hunde ab dem Alter von zwölf Wochen vorsorglich geimpft werden, ein vollständiger Schutz gegen diese Krankheit lässt sich dadurch jedoch nicht erreichen“, erklärt die Tierärztin. „Hat sich ein Tier angesteckt, kann die Borreliose nach einer Inkubationszeit von zwei Wochen bis hin zu fünf Monaten ausbrechen. Die sogenannte Wanderröte rund um die Einstichstelle ist ein typisches Symptom beim Mensch, tritt aber bei Hund und Katze selten auf oder kann durch das Fell oder eine Hautpigmentierung verdeckt werden. Des Weiteren können Fieber, Schmerzen und Entzündungen der Gelenke und damit wechselnde Lahmheiten auftreten. Der Verlauf kann beschwerdefrei bis hin zu schwer erkrankt sein.“ Besteht der Verdacht auf eine Borrelien-Infektion muss das Tier unverzüglich dem Tierarzt vorgestellt werden, der nach der Diagnose eine Behandlung ansetzt.

Anti-Zeckenmittel sind sowohl im Tierbedarfsmarkt als auch beim Tierarzt erhältlich. Da das Angebot jedoch breit gefächert ist und nicht alle Zeckenarten aufgrund ihrer Rezeptoren gleich gut auf die verschiedenen Mittel ansprechen, ist eine tierärztliche Beratung zu empfehlen. Entdeckt der Halter trotz Vorsorge eine Zecke am Tier, muss sie schnellstmöglich mit einer Zeckenzange oder einem Zeckenhebel entfernt werden. Von der Entfernung der Zecke mit bloßen Fingern ist abzuraten, da dann oft der Kopf abreißt oder die Zecke gequetscht wird.

Neben Anaplasmose und Borreliose können Zecken auch die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen. Das Robert-Koch-Institut stellt eine Karte mit Risikogebieten in Deutschland zur Verfügung.

Quelle:Tasso

Boost-Project

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Boost unterstuetzt uns post

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Traunsteiner setzt Katzen aus Pressebericht

Traunsteiner setzte Katzen aus

Traunstein – Zwei Hauskatzen hat ein 30-jähriger Traunsteiner trotz der kalten Temperaturen am Empfinger Hohlweg ausgesetzt. Das Absurde: Die Tiere hatte er erst einen Tag zuvor geholt. Dank einer aufmerksamen Zeugin wurden die Katzen gerettet.

 

 

Wie die Polizei nun bekannt gab, erkundigte sich der 30-Jährige am vergangenen Donnerstag im Tierheim, ob eine Katze abzugeben wäre. Dort bekam er die Adresse einer Frau, die zwei Tiere abzugeben hat. Der Traunsteiner setzte sich daraufhin mit der Marquartsteinerin in Verbindung und fuhr bei dieser auch noch am gleichen Tag vorbei. Weil die Katzen nicht einzeln abgegeben werden sollten, erklärte sich der Traunsteiner bereit, beide Tiere zu nehmen und sicherte auch zu, dass es den Katzen in seiner Familie gut gehen würde. Da der 30-Jährige einen positiven Eindruck hinterlassen hatte, gab die Marquartsteinerin ihm beide Tiere mit.

Am Freitagvormittag bemerkte eine aufmerksame Zeugin einen Mann am Empfinger Hohlweg in seinem Opel. In der Nähe des Autos saßen zwei Katzen unter einem Baum. Die Zeugin sprach den 30-Jährigen an, der erklärte, dass er die Tiere auch schon bemerkt hatte und er das Tierheim verständigen würde. Da der Zeugin der Vorfall aber keine Ruhe ließ, sah sie einige Stunden später noch einmal nach. Zu diesem Zeitpunkt saßen die Katzen immer noch völlig verstört unter dem Baum. Die Frau fing die Tiere ein, die ohne ihre Hilfe aufgrund der kalten Temperaturen wohl nicht lange überlebt hätten, und brachte sie ins Tierheim.

Aufgrund des Kennzeichens des Opels, das sich die Zeugin gemerkt hatte, und der Beschreibung des Mannes geht die Polizei davon aus, dass es sich um den Traunsteiner handelt, der die Katzen in Marquartstein geholt hatte. Warum er die Tiere wieder loswerden wollte, ist nicht bekannt. Er wird wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz angezeigt. fb

Quelle: Traunsteiner Tagblatt

Ratten Pressebericht

Tierheim Trenkmoos kümmert sich um 47 ausgesetzte Ratten

Traunstein – 47 Ratten, die in Seebruck ausgesetzt worden waren, haben im Tierheim Trenkmoos ein neues Zuhause gefunden. Ein aufmerksamer Tierfreund hatte die Tiere entdeckt und das Tierheim eingeschaltet.

Ratten-001Der Seebrucker entdeckte die Tiere in der Nähe eines abgestellten Bauwagens – schon an Weihnachten, wie erst jetzt bekannt wurde. Dort waren die Ratten ohne Futter und Wasser in einem Käfig und einer Plastikbox von einem Unbekannten abgestellt und ihrem Schicksal überlassen worden. Der Finder schaltete das Tierheim ein. Ein Tierarzt untersuchte die Tiere dort, sie sind im Großen und Ganzen unversehrt. Trotzdem sind sie aktuell noch in Quarantäne.
»Wir hoffen, dass nicht allzu viele der 28 weiblichen Tiere trächtig sind«, sagt Tierheim-Mitarbeiterin Sigrun Wagner. Die 19 männlichen Tiere seien alle umgehend kastriert worden. Das Traunsteiner Tierheim will versuchen, zumindest einige der Tiere an andere Tierheime abzugeben.

Ein trauriges Schicksal erfuhr auch ein schwarzer Hund. Der ein bis zwei Jahre alte Bouvier wurde an der Abzweigung zum Tierheim ausgesetzt. Als ein Mitarbeiter das Tier dort fand, war es an ein Straßenschild angebunden und trug ein Würge- beziehungsweise Stachelhalsband. »Es handelt sich um einen recht wilden und verspielten jungen Hund«, erzählt Tierheim-Mitarbeiterin Sigrun Wagner. Das Tier fand nun im Hundehaus des Tierheims ein neues Zuhause.

Fundhund (2)Im Traunsteiner Tierheim befinden sich zurzeit 139 Tiere. 2015 landeten dort 220 Fundtiere, viele von ihnen – Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen und Co. – konnten bereits vermittelt werden.
Wagner zufolge gibt es keinen Grund, ein Tier auszusetzen. Wer mit seinem Tier überfordert sei oder sich Futter oder Tierarztbesuche nicht mehr leisten könne, könne sich jederzeit mit dem Tierheim in Verbindung setzen. »Dann werden wir gemeinsam versuchen, eine Lösung zu finden«, verspricht Wagner.
Sie weist auch darauf hin, dass das Aussetzen von Tieren kein Kavaliersdelikt ist, sondern eine Straftat. mmü

Quelle: Traunsteiner Tagblatt

8 Kaninchen ausgesetzt

8 Kaninchen neben Kleidercontainer ausgesetzt

Am 16.12.15 fand ein aufmerksamer Mitbürger einen Karton mit 8 Kaninchen. Dieser stand neben einem Kleidercontainer in Tacherting.
Sollten Sie diese Tiere kennen oder Informationen für uns haben, melden Sie sich bitte im Tierheim 0861/3949

Fundkaninchen (1) Fundkaninchen (2)

Fundkaninchen (3)

Sammlung Sparz 2015

Super Sammelergebnis der Sparzer Mädchen!

Über die stolze Summe von fast 3.700 €uro dürfen sich die Sparzer Mädchen bei der diesjährigen Straßensammlung freuen!
Die drei ergiebigsten Sammelbüchsen kamen von:

Rehrl Carolina+Hatzel Juli, Klasse 7b
Lorenz Emelie+Mosinger Ronja, Klasse 7d
Zehentner Anna+Putzhammer Sarah+Warislohner Lena, Klasse 8e

Das gesammelte Geld wird in unser Hundehaus und in das neue Freigehege für unsere Katzen investiert.
Wir bedanken uns recht herzlich bei allen fleißigen Sammlerinnen!

 

Ausgesetzte Tiere in Tacherting

Ausgesetzte Tiere in Tacherting

Am 05.10.15 wurden ein Meerschweinchen und zwei Zwergkaninchen an einer Bushaltestelle in Tacherting ausgesetzt.
Bei Hinweisen melden SIe sich bitte im Tierheim 0861/3949

Tag der offenen Tür 2015

Tag der offenen Tür 2015

Wir möchten uns hiermit bei allen Helfern, Kuchenbäckerinnen, Adelholzener Alpenquelle, Augustiner-Bräu Depot Traunstein und der Schlossbrauerei Stein bedanken, die es uns ermöglichten einen erfolgreichen Tag der offenen Tür durchzuführen.
Eindrücke vom 20.09.15:

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Kaninchen ausgesetzt in Marquartstein

Ausgesetzte Kaninchen

Am 1.06.15 wurden insgesamt 6 Kaninchen in einem Karton in Marquartstein ausgesetzt.
Wer kennt evtl. die Tiere? Bei Infos melden Sie sich bitte im Tierheim 0861/3949
Kaninchen

Tasso Giftköder

TASSO e.V. warnt:
Achtung Giftköder!

Erschreckend, aber leider wahr: Auch in diesem Jahr häufen sich bereits wieder die Giftköderwarnungen und Berichte über vergiftete Hunde.Giftköder sind mit Gift oder scharfkantigen Gegenständen versehene Wurststückchen oder Hundeleckerlis. Hundehasser legen sie an durch Hunde gut frequentierten Orten aus: in Parks und Hundefreilaufflächen, hinter Büschen und Hecken sowie im hohen Gras.Seien Sie aufmerksam

Besteht der Verdacht, dass Ihr Hund einen Giftköder aufgenommen hat, müssen Sie schnell handeln. Obwohl die unterschiedlichen Giftstoffe auf verschiedene Arten wirken, verursachen die meisten Köder schon binnen kürzester Zeit erste Vergiftungsanzeichen. „Häufiges und oft erstes Symptom von Vergiftungen ist Erbrechen. Weitere Symptome einer Vergiftung können unter anderem ein übermäßiges Hecheln sowie eine vermehrte Produktion von weißem Speichel, blasse Schleimhäute, veränderte Pupillen sowie eine allgemeine Teilnahmslosigkeit sein“, erklärt TASSO-Tierärztin Frau Dr. Anette Fach.

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Spendenaufruf Alex

Alex

Spendenkonten mit Verwendungszweck “Hundehaus”:
Benötigen Sie eine Spendenquittung, einfach zusätzlich im Verwendungszweck Ihre Adresse angeben!

VR-Bank Oberbayern Südost eG
IBAN: DE41 7109 0000 0008 9382 37
BIC: GENODEF1BGL
Kreissparkasse Traunstein
IBAN: DE12 7105 2050 0005 1335 09
BIC: BYLADEM1TST
HypoVereinsbank Traunstein
IBAN: DE20 7102 2182 6310 1864 20
BIC: HYVEDEMM453

Baubeginn unseres Hundehauses am 30.03.15

Nachdem die Hundeaußenanlage abgerissen wurde,

Baustelle-HP Baustelle-HP1 DSC_0077wird nun aufgekiest und die Baustraße errichtet…

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Hier einige Bilder vom Abriss unseres alten HundehausesDSC_0080DSC_008207042015DSC_0060 (10)DSC_0088DSCN0493

und weg ist es… 🙁

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Aktueller Stand vom 16.04.15:  nachdem die alte Bodenplatte einige Tage lautstark zerkleinert wurde, herrscht endlich wieder Ruhe im Tierheim!!

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So, weiter gehts mit Rohre verlegen und Bodenplatte betonieren, fleißig sinds unsere Handwerker!

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12.05.15: Stein auf Stein…. schaut doch schon fast fertig aus! 🙂

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29.05.15 Heute gibts ein Dach über den Kopf

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21.07.15 es geht voran! Nachdem alles schön getrocknet ist und das Dach fest sitzt, wird jetzt verputzt. Die Fenster sind auch schon alle eingebaut…

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… in den nächsten Tagen können wir Innen fotografieren, wir sind schon gespannt, wie es aussieht! Unsere Hauskatzen konnten es natürlich nicht erwarten…

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01.08.15 Die ersten Bilder vom Hundehaus innen…schön wirds!

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Es geht zügig voran, die Maler waren inzwischen auch schon da

 

… und noch ein paar Bilder von Außen

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… auch unsere Katzen dürfen sich freuen. Es gibt ein neues und großes Außengehege im “Fundzimmer”

 

September: Die Außenzwinger werden vorbereitet, dazu steht schon mal das Außengerüst

 

  Hundeaußenzwinger im hinteren Bereich               

 

Eines von vier Zimmern im Hundehaus, die Fliesenleger waren fleißig! Und wir freuen uns und sind sehr zufrieden mit dem Resultat!

 

Die Innenzwinger sind fertig!                             Stimmung …aufgeregt…

 

Unser Heizungsraum

13.10.15 Endlich! Nachdem wir nun monatelang auf eine Rigipswand gestarrt haben, wird nun die Verbindungstür vom Katzenhaus zum Hundehaus eingebaut! Jetzt kanns aber wirklich nimma lange dauern…

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  Januar 2016: Unsere Hunde bekommen ihr Freigehege

Freigehege (1) Freigehege (2)

Geschafft!!! Unsere Hunde sind in ihre Zimmer eingezogen. Draußen sind noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen, aber bald können wir unser Hundehaus offiziell eröffenen! Der Termin wird vorab bekanntgegeben

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Offizielle Eröffnungsfeier am 09.05.16: Wir bedanken uns bei allen, die an diesem Projekt mitgearbeitet haben, ein besonderer Dank geht an unsere Spender und Unterstützer!

Architektin Fr. Karau mit Tierheimleitung Fr. Obermeier Bekannte Besucher (2) Bekannte Besucher Django Hugo Hundehaus (1) Hundehaus (2) Alex Freilauf Hundehaus (4)  Susi Tara (1) Tara (2)

 

Der Tierschutzverein am 31.März 1955

 

Jubiläums-Schild

Tierschutzverein Traunstein u. Umgebung e.V.

Der Tierschutzverein wurde am 31. März 1955 im Vereinsregister eingetragen und 1 Jahr später, 1956, stand das erste Tierheim am Triftweg in Traunstein.

Bild 1 - 1956 Tierheim am TriftwegBild 2 - 1956 Tierheim am Triftweg

 

Beim Geld hört die Tierliebe auf

Pressebericht Traunsteiner Tagblatt

2015-03.-18. TS Tagblatt - Tierheime in Nöten 001-001

Wir finden, ein sehr wichtiges, wenn auch frustrierendes Thema.
Unser Tierheim darf sich glücklich schätzen, seit 2012 mit den Kommunen im Landkreis, zu einer für beide Seiten, zufriedenstellenden Lösung gekommen zu sein.
Wir hoffen, dass dies natürlich auch in Zukunft so bleiben wird.

Katzen in der Landwirtschaft

Katzen in der Landwirtschaft –
Der Tierschutzverein Traunstein informiert

petaVor allem in den ländlichen Gegenden, wie bei uns im Landkreis Traunstein gegeben, gibt es eine Vielzahl an Katzen auf den Höfen. Trotz vermehrter Aufklärungsarbeit in den letzten Jahren, herrschen dort teilweise immer noch chaotische Zustände.
Die Mehrheit dieser Hofkatzen ist nicht kastriert und so kommt es nicht selten vor, dass wir Höfe mit über 30 Katzen vorfinden, die sich immer noch weiter fortpflanzen. Einzig eine komplette Bestandskastration kann diese Katzenflut stoppen.
Viele Bauern oder Hofbesitzer schreckt so eine Aktion meist ab, da sie einerseits mit Kosten und andererseits mit Zeitaufwand verbunden ist.
Auch die mittlerweile veraltete Meinung, eine kastrierte Katze fange keine Mäuse, ist immer noch ein Argument gegen eine Kastration.
Aber nicht nur die Kastration alleine reicht aus Verantwortung für die dort lebenden Katzen zu übernehmen, zusätzlich müssen die Tiere auch richtig gefüttert, entfloht und entwurmt werden.

Der Bayerische Landesverband für Landwirtschaft (LfL) hat hierzu eine Broschüre herausgegeben. „Katzen zur Schädlingsbekämpfung in der Landwirtschaft“ . Diese finden Sie als PDF-Datei zum Herunterladen im Internet unter:
http://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/publikationen/daten/merkblaetter/p_45777.pdf.
Die Broschüre liegt auch kostenfrei im Tierheim auf.

Kastrieren Sie Ihre Katzen-Der Tierschutzverein hilft

2013 führte der Tierschutzverein in einem Zeitraum von drei Monaten eine Kastrationsaktion für Hofkatzen durch. Die Aktion war sehr erfolgreich und wurde von den Hofbesitzern gut angenommen. Fast 80 Katzen konnten im Rahmen der Kastrationsaktion kastriert werden. Weitere 231 Kastrationen wurden vom Tierschutzverein u.a. mit Kastrationsgutscheinen unterstützt.
Im Jahr 2014 konnten wir 204 Kastrationen verzeichnen.

Wir appellieren, vor allem jetzt im Frühjahr, an alle Hofbesitzer, Bauern und Landwirte sich Gedanken zu diesem Thema zu machen und ihre Katzen kastrieren zu lassen. Die Katzen leben nun mal auf den Höfen und somit hat man als Besitzer auch die Verantwortung für diese Tiere.

Der Tierschutzverein Traunstein bietet praktische und finanzielle Unterstützung bei der Bestandskastration an, etwas Eigeninitiative muss natürlich mitgebracht werden.
Wenden Sie sich hierzu bitte telefonisch an die Tierheim-Mitarbeiter unter 0861/3949, wir erklären Ihnen den genauen Ablauf.

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Termine 2017

Termine 2017

 

Straßensammlung: – Montag 02. bis Sonntag 08. Oktober 2017

Haussammlung: – ab September 2017

Christkindlmarkt: – voraussichtlich wie immer am 1. Adventswochenende – Freitag 01. bis Sonntag 03. Dezember 2017 (endgültiger Termin wird auf unserer Homepage und als Inserat im Traunsteiner Tagblatt bekanntgegeben

Jugendgruppe: – jeden 2. Samstag im Monat im Tierheim von 14.00 bis 16.00 Uhr

 

 

 

 

 

Es geht auch 2015 weiter, bereits zum 2. Mal ausgesetze Tiere an der Bushaltestelle

Es geht auch 2015 weiter, bereits zum 2. Mal ausgesetze Tiere an der Bushaltestelle

Dieses Mal fand ein Busfahrer am 15.01.15 einen Karton mit einem Meerschweinchen an einer Bushaltestelle in Engelsberg.

Anscheinend hat sich jemand diese Art der “Tierentsorgung” zum Sport gemacht.
Was der unbekannte “Entsorger” allerdings nicht weiß, ist, dass er sich mit dieser Handlung
strafbar macht und mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro rechnen kann.

Wir hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung!

Drei Meerschweinchen ausgesetzt

Erneut Tiere in Petting ausgesetzt

Am 12.01.15 wurden zum wiederholten Male drei Meerschweinchen in einem Bushäuschen in Petting ausgesetzt.
Sollten Sie Hinweise für uns haben, melden Sie sich bitte im Tierheim: 0861/3949

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Tasso warnt vor Abzocke

TASSO e.V. warnt: schon wieder Abzocke mit vermissten Tieren

Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. warnt bereits zum zweiten Mal in vier Monaten vor Betrügern, die derzeit versuchen, Geld mit der Rückvermittlung vermisster Tiere zu machen.
Die Betrüger gehen in dem neu aufgetretenen Fall sehr viel professioneller ans Werk: Per E-Mail informieren sie den Tierhalter, dass sie die Möglichkeit hätten, das vermisste Tier per Online-Applikation, die sie in Kooperation mit TASSO entwickelt hätten, über den Transponder zu orten. Voraussetzung sei die Registrierung bei TASSO, auf die bei dem Vorgang zurückgegriffen würde. Weiterlesen

Reaktion auf Zeitungsbericht

Reaktionen auf Zeitungsbericht

Wir bekamen zahlreiche Reaktionen auf unseren Zeitungsbericht, positive, wie auch negative.
Es überwogen, Gott sei Dank, die positiven Reaktionen.
In erster Linie war es uns wichtig, auf das Thema „Tiere aussetzen“ aufmerksam zu machen und natürlich würden wir uns auch freuen, wenn sich für das ein oder andere Tier ein neuer Besitzer finden würde.2014-10 -25  Traunsteiner Tagblatt - ausgesetzte Tiere 001 Weiterlesen

Zahlreiche ausgesetzte Tiere im Tierheim

Zahlreiche ausgesetzte Tiere im Tierheim Trenkmoos

In den letzten Monaten stieg die Zahl der ausgesetzten Tiere bei uns im Tierheim dramatisch an.
Wir fragen uns, woran liegt das und wieso sind diese Besitzer nicht in der Lage, auch wenn sie sich nicht weiter um ihr Tier kümmern können, eine verantwortungsvolle Lösung dafür zu finden.
Eine Antwort werden wir auf diese Fragen nicht bekommen. Weiterlesen

Neue Runde Preisdumping

Neue Runde Preisdumping bei Aldi und Co: Wer Preise dauerhaft senkt, der senkt auch das Tierschutzniveau

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Nachdem Aldi jetzt aktuell erneut dauerhafte Preissenkungen für Fleischprodukte und andere tierische Produkte wie Butter umgesetzt hat, ziehen andere Discounter nach. Erst im Januar wurden massiv die Preise für Eier gesenkt, im Sommer 2013 die für Fleisch. Der Deutsche Tierschutzbund verurteilt diese Dumping-Strategie, die auf dem Rücken der Tiere und auch der Landwirte ausgetragen wird.

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Anmerkungen zu Tierschutzorganisationen

Anmerkungen zu Tierschutzorganisationen, die in Traunstein Spenden sammeln und um Mitgliedschaften werben

Büchse3Seit Ende 2007 gibt es in Bayern kein Sammlungsgesetz mehr für Straßen- und Haussammlungen. Das heißt konkret, die Behörden sind nicht mehr für Genehmigungen zuständig, jeder kann also für den Tierschutz sammeln, wie er möchte. Dabei kann natürlich auch das eine oder andere schwarze Schaf zu finden sein.

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Spende Autohaus Opel Günther

Spende Autohaus Opel Günther

Anlässlich seines kürzlich gefeierten Oktoberfestes spendete das Autohaus Günther aus Traunreut 500 Euro an das Tierheim Trenkmoos. Jürgen Roth (links) und Bruno Günther überreichten die Spende an Helga Steiner. Weiterlesen

Dann kommt der Jäger mit dem Schießgewehr

…dann kommt der Jäger mit dem Schießgewehr!

Ja, Tierschutzarbeit macht Spaß!

Wären da nur nicht die lieben Menschen.

War man es nämlich bisher gewohnt, Probleme, sachlich und mit einer gewissen Prise Niveau zu lösen, muss man feststellen, sobald man im Tierschutz ankommt, werden tatsächlich sämtliche Umgangsformen über Bord geworfen. Weiterlesen

Straßensammlung der Schulkinder für unser Tierheim

Straßensammlung der Schulkinder für unser Tierheim

Die Straßensammlung ist beendet und wir sagen DANKE !!!

Vielen Dank den Schülerinnen und Schülern der Mädchenrealschule Sparz und der Reiffenstuel-Realschule, die so fleißig für unser Tierheim gesammelt haben:

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Coco aus dem Tierheim erzählt

Coco aus dem Tierheim erzählt

Blog 2012_Coco aus dem Tierheim erzählt (4) Wuff, mein Name ist Coco, ich bin ein Stafford-Mix und ich wohne hier. Also an dem Ort, den die Zweibeiner „Tierheim“ nennen. Hier wohnen auch noch viele andere Hunde, manche sind nett, andere mag ich gar nicht. Manchmal ist einer plötzlich weg, sie sagen dann er ist vermittelt und hat ein neues Zuhause mit ganz eigenen Menschen. Das muss bestimmt sehr toll sein. Aber oft kommen auch neue dazu, die von ihren Menschen verlassen wurden, die sind dann immer sehr traurig und viele denken, sie hätten etwas falsch gemacht. Ich weiß nicht genau ob ich auch etwas falsch gemacht habe; ich hatte mal ein Zuhause, allerdings kann ich mich erinnern, dass es mir dort nicht so gut gefiel.  Weiterlesen

Das leidige Problem mit dem Telefon im Tierheim

Das leidige Problem mit dem Telefon im Tierheim!

Immer wieder gab und gibt es Beschwerden, das Tierheim wäre nie erreichbar. Das ist aber nicht der Fall. Von Montag bis Freitag ist vormittags (bis auf Urlaubszeiten) unsere Bürokraft da, nachmittags ist von Dienstag bis Samstag von 14.00 bis 17.00 das Tierheimbüro immer wegen des Publikumsverkehrs besetzt und die übrige Zeit ist der Anrufbeantworter geschaltet, der alle Wünsche der Anrufenden aufnimmt. Weiterlesen

Benni erzählt

Benni erzählt

Hallo, hier bin ich, der Benni …..

Benni(früher hieß ich ja einmal Benji, da ich auf den Namen aber sowieso nicht gehört habe und meine neuen Eltern Benni auch schöner fanden, heiße ich nun eben so).

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