1964 – 1983

Tierheimchronik 1964 – 1983

1964

im Mai wurde mit Spenden, Zuschüssen und billigen Staatsdarlehen der Bau des neuen Tierheimes begonnen unter der Leitung von Bauingenieur Herrn Wolf. Im November konnte es eröffnet werden, 85.700 DM hatte es gekostet.

rechts das neue Tierheim von 1964, links das Wochenendhaus von Herrn Wolf, die deshalb so genannte "Wolfhütte"

rechts das neue Tierheim von 1964, links das Wochenendhaus von Herrn Wolf, die deshalb so genannte “Wolfhütte”

Das Tierheim hatte 12 Hundeboxen mit den entsprechenden Außenzwingern, 1 Futterküche, 1 Vorratsraum, 1 Hundebad sowie einen Katzenraum mit 2 Abteilungen und einem Freiauslauf. Für die Tierheimbetreuer Familie Wellnitz war eine Wohnung vorhanden.

das neues Tierheim von der Straße aus gesehen

das neues Tierheim von der Straße aus gesehen

Neben der Unterkunft für herrenlose Tiere stand das Heim auch Pensionstieren zur Verfügung – soweit Platz war. Die Möglichkeit wurde meist in den Ferienzeiten genutzt.


1973

starb Herr Faust und Werner Eykmeier, Kaufmann, übernahm den Posten des 1. Vorsitzenden.


1974

Von 1964 bis 1974 wurde das Tierheim von Familie Wellnitz betreut.


1975

im Februar musste Herr Eykmeier aus beruflichen Gründen den Vorsitz abgeben. Dr. med. vet. Jörg Hofmann hat dann diese Aufgabe übernommen. Aber auch er konnte neben seinem Tierarztberuf die nötige Zeit für die vielfältigen Aufgaben nicht aufbringen.


1976

im März wurde Antonie Weinen, Hausfrau, zur 1. Vorsitzenden gewählt.
Ab diesem Jahr wurde das Tierheim von Familie Letzl versorgt. Inzwischen waren auch wieder Reparaturen und Verbesserungen im Heim notwendig geworden. Der Katzenfreilauf musste vergrößert werden, ein Stadel für Gerätschaften und eine Kleintierunterkunft waren nötig und das Dach brauchte dringend Erneuerung. Bei den bescheidenen Mitteln des Vereins mussten die Tierschützer wieder ans Spendensammeln gehen. Es ist nicht zuletzt durch den tatkräftigen Einsatz der Kassenführerin Maria Meisenberger gelungen, das nötige Geld aufzutreiben. Ein Basar und die Einnahmen aus der Teilnahme am Christkindlmarkt kamen dazu.Der 1. Christkindlmarkt der Stadt Traunstein fand in diesem Jahr statt und seitdem ist der Tierschutzverein jedes Jahr mit einem bunten Basar zwei oder drei Tage dabei.


1979

übernahm Adolf Rötsch, Bankangestellter, den Vorsitz des Vereins.


1981

gab Familie Letzl das Amt der Tierheimbetreuung auf. Die Eheleute Polanz wurden Nachfolger.


1982

im November legte Herr Rötsch sein Amt nieder und Fanny Unterforsthuber, Unternehmerin, wurde erst gerichtlich bestellte und


1983

im Februar ordnungsgemäß gewählte Vorsitzende. Wieder standen eine Menge Reparaturen im Tierheim an. Beim alten Tierheim lohnte ein größerer Umbau nicht mehr. Eine Quarantänestation wurde dringend gebraucht.

Modell des Tierheims, das 1984 neu entstehen soll

Modell des Tierheims, das 1984 neu entstehen soll

Der große Entschluss neu zu bauen wurde gefasst. Das alte Tierheim musste geschlossen werden, der Verein musste über ein Jahr ohne Tierunterkunft auskommen. In dieser Zeit stand am Waldfriedhof Traunstein ein Raum zur Verfügung, in dem Katzen notdürftig untergebracht werden konnten.