1984

Nach vielen Beratungen und Besprechungen schafften es die Tierschützer, allen voran Frau Unterforsthuber, die Stadtverwaltung und den Landrat von der Notwendigkeit des Baues zu überzeugen und zu einer maßgeblichen finanziellen Beteiligung zu bringen. So konnte mit zusätzlichen Spenden der Bürger, mit dem Erlös aus Flohmarkt, Christkindlmarkt und Sammlung mit dem Bau des neuen Tierheimes im Frühjahr begonnen werden unter Leitung von Architekt Heinz Brenninger.

 

erster Spatenstich am 11. Juni 1984

im September 1984 konnte Richtfest gefeiert werden


 1985

Frau Unterforsthuber im Frühjahr bei der Einweihungsfeier des neuen Tierheims

Viel größer, zweckmäßiger und schöner stand der Bau Anfang des Jahres zur Einweihung bereit.

 

Das Heim hat 24 Hundeboxen mit Außenzwingern, 7 Katzenstuben mit Freigehegen, 2 Kleintierräume, Quarantänestation, Arztraum, Büro, Sitzungsraum, Küche, Lagerraum, Hundebad, Dusche, WC und einen geräumigen Keller. Außerdem wird es mit Fußbodenheizung beheizt.

 

Josef Nagl

Josef Nagl, geprüfter Tierpfleger, wurde Leiter des neuen Tierheims. Ihm stand ein ganzes Haus, das von der Gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft Traunstein gebaut wurde, zur Verfügung.

 

Franz Krutzenbichler, unser “Zivi”

Für Zivildienstleistende steht seit dem Neubau ein extra Zimmer bereit. Traunstein war das erste Tierheim der Bundesrepublik, das Zivildienstleistende auf einem solchen Arbeitsplatz beschäftigte. Die Notwendigkeit der Tierschutzarbeit fand also endlich auch in Regierungskreise eine, wenn auch bescheidene, Bestätigung.

 

Die Gebäude des neuen Tierheims mit Wohnhaus und dem bestehenden alten Teil aus der Vogelperspektive

Das Tierheim hatte einen Baukostenaufwand von ca. 1,4 Mio DM. Es ist immer gut belegt, was seine Notwendigkeit bestätigt und wird auch gerne als Unterkunft für Pensionstiere benutzt, wenn Herrchen oder (und) Frauchen mal verreisen wollen oder sich aus sonstigen Gründen nicht um ihre Haustiere kümmern können.